Einfach wandern - sonst nichts

Dahinspazieren ohne Stress, Hektik oder digitale Ablenkungen. Das Wanderkonzept von Saalfelden Leogang verspricht genau das: den Fokus auf das zu richten, was ohnehin da ist … die Schönheit der Natur.

Schluss mit Schnick-Schnack

Viel zu oft lassen wir uns vom eigentlichen Weg abbringen und wandern in die digitale Welt ab. Dabei erlebt man die schönsten Augenblicke selten am Display. Und richtig Fern-Sehen kann man nicht von der Couch aus, sondern vom Berggipfel. Nicht zuletzt deshalb ergänzt man in Saalfelden Leogang seit dem Sommer 2017 die Wanderwege der Region um unauffällige, regional produzierte Installationen, die den Wanderern neue Blickwinkel auf die Natur ermöglichen und sie somit zurückbringen ins Hier und Jetzt - ganz ohne Schnick-Schnack und Klick-Klick.

Datenberge versus Steinberge

So praktisch und scheinbar unersetzlich Handy, Laptop und Co. oftmals auch erscheinen, so sehr lenken sie uns doch manchmal auch vom Wesentlichen ab. Denn während wir immer öfter in virtuellen Foren unterwegs sind, läuft das reale Leben oftmals an uns vorbei. Gespräche von Angesicht zu Angesicht werden immer seltener; soziale Netzwerke immer voller. Und ohne jetzt den technischen Fortschritt und die Digitalisierung verteufeln zu wollen, wollen wir euch dennoch dazu animieren, das Handy dann und wann auch mal für einen Augenblick beiseite zu legen und ein "echtes" Fenster zu öffnen.

 

Den eigenen Akku aufladen

Raufsteigen um runterzukommen - vom Alltagsstress und der Hektik des täglichen Lebens. Nirgendwo sonst lässt sich besser Energie tanken, als an der frischen Saalfeldner und Leoganger Bergluft. Einatmen, durchatmen und genießen. Kraftplätze in der freien Natur gibt es schließlich zur Genüge. Manchmal muss man einfach nur die Augenöffnen und hineinspüren.

Das Wandern ist der Leute Lust

Gerade im digitalen Zeitalter werden Orte, an denen man leibhaftig anwesend ist und die man mit allen Sinnen erleben kann, immer wertvoller. So ist es auch nicht weiterverwunderlich, dass immer mehr Menschen das Wandern für sich entdeckt haben. Selbst gestresste Manager oder termingeplagte Wirtschaftsbosse suchen immer öfter die Begegnung mit der Natur. Und diese zu finden ist in Saalfelden Leogang ein Leichtes, denn mit über 400 km Wanderwegen steht ein riesiges und abwechslungsreiches Angebot zur Auswahl, fernab von riesigen Daten- oder Aktenbergen, dafür mittendrin auf Bergpfaden, Wiesen und Waldlichtungen. Und seit kurzem eben auch mit vielen neuen Installationen, die euch der Natur noch ein Stückchen näherbringen.

 

Das Leben ist keine Gerade

Warum also seinen Blick immer nur geradeaus richten? Dank der neu installierten hölzernen 360°-Sitzbänke kann man in Saalfelden Leogang jetzt einen wahrhaftigen Rundumblick auf die Natur genießen und jeder Wanderer bestimmt sein Panorama selbst, ohne dabei irgendwelche Verrenkungen machen zu müssen oder seine Nackenmuskulatur zu sehr zu beanspruchen: Einfach hinsetzen und rundum wohlfühlen - und das im besten Sinne des Wortes.

Manchmal sollte man sich hinlegen

So ein Perspektivenwechsel wirkt schon mal Wunder und auch der Himmel kann uns eine Menge spannender Dinge erzählen: Also nichts wie rein in die schmiedeeisernen Waldschaukeln, die die Wälder zum Erlebnis machen. Denn auch in den Baumwipfeln verbergen sich so manche Entspannungsfelder, die einem sonst vermutlich verborgen geblieben wären.

 

Handy aus - Augen auf

Ihr erinnert euch an unseren gut gemeinten Ratschlag (etwas weiter oben im Text), das Mobiltelefon auch dann und wann einmal im Rucksack zu lassen? Warum nicht beider nächsten Wanderung? Und keine Sorge, ihr verpasst auch garantiert nichts, denn die neuen strategisch positionierten Fotopoints erinnern daran, wann es sich lohnt, das Handy zu zücken und abzudrücken. Und die restliche Zeit genießt man einfach „offline“ und gönnt seinem Telefon eine Verschnaufpause.

Teilen erwünscht

Dabei reden wir nicht von irgendwelchen Einträgen in sozialen Netzwerken, sondern von den hölzernen Wanderstecken, die man sich an hochfrequentierten Punkten im Wanderwegenetz der Region ausleihen kann. An den sogenannten "Stecken-Sharing"-Stationen nimmt man sich die Stecken mit und lässt sie nach der Tour wieder für den nächsten Wanderer zurück. Die Aktion ist mittlerweile übrigens so gut angelaufen, dass die Leute sogar selber Stecken schnitzen, die sie dann an den Sharing-Stationen den anderen Wanderern zur Verfügung stellen. Und so kann jeder die Natur genießen - ganz ohne Umwege.

Bilder: Florian Lechner