2. Markenworkshop
Saalfelden denkt Zukunft weiter.
Saalfelden arbeitet weiter an seiner Marke der Zukunft
Wie soll sich Saalfelden künftig positionieren? Wofür wollen wir stehen? Und was macht unsere Stadt auch in Zukunft besonders?
Mit genau diesen Fragen beschäftigte sich der zweite Bürgerinnen-Workshop zur Marke Saalfelden am 4. Mai im Congress Saalfelden. Nach dem erfolgreichen Auftakt im Februar stand diesmal die inhaltliche Vertiefung im Mittelpunkt: Gemeinsam mit Bürgerinnen, Vertreter*innen aus Wirtschaft, Vereinen, Institutionen und weiteren Interessierten wurden erste Positionierungsrouten für Saalfelden diskutiert und weiterentwickelt.
Im Zentrum standen dabei unterschiedliche Zukunftsbilder für die Stadt – von der „Talenteschmiede von Weltformat“ über die „Kultur der Kontraste“ bis hin zu den „Meisterinnen & Machern“ und der „alpinen Lebensstadt“.
Schnell wurde deutlich:
Viele dieser Themen greifen bereits heute bestehende Stärken Saalfeldens auf. Gleichzeitig wurde aber auch offen darüber gesprochen, welche Herausforderungen es gibt und was notwendig ist, damit aus Ideen langfristig echte Entwicklung entstehen kann.
Besonders intensiv diskutiert wurden Themen wie die stärkere Bindung junger Talente an den Standort, leistbarer Wohnraum, die Weiterentwicklung der Innenstadt als Aufenthaltsraum, kulturelle Vielfalt sowie neue Treffpunkte und Formate für alle Generationen.
In mehreren Projektwerkstätten wurde außerdem bereits sehr konkret gearbeitet. Dabei entstanden erste Ideen für offene Bühnen und Pop-up-Konzerte, Handwerksparcours in Leerständen, Talent-Initiativen, neue After-Work-Treffpunkte sowie Formate für Jugendliche, Vereine und Unternehmen.
Auch die Rückmeldungen der Teilnehmer*innen zeigten, wie vielfältig Saalfelden wahrgenommen wird. Begriffe wie „authentisch“, „selbstbewusst“, „verwurzelt“, „respektvoll“ und „kontrastreich“ wurden besonders stark mit der Stadt verbunden.
Gleichzeitig wurde spürbar, dass genau diese unterschiedlichen Perspektiven ein wichtiger Teil des Prozesses sind. Aussagen wie „Diese Kontraste verbinden statt aufwiegeln“ oder „Zusammenbringen, vernetzen & gemeinsam neue Wege gehen“ brachten die Stimmung des Abends dabei besonders gut auf den Punkt.
Der Markenprozess versteht sich weiterhin bewusst als offener Beteiligungsprozess. Die Ergebnisse aus den Workshops fließen nun Schritt für Schritt in die weitere Ausarbeitung des Markenkonzepts sowie der zukünftigen Kommunikations- und Marketingstrategie für Saalfelden ein.
Denn klar wurde an diesem Abend vor allem eines:
Die Marke Saalfelden entsteht nicht am Reißbrett – sondern gemeinsam.