Asitzbahn bei Sonnenuntergang
Verantwortung bei den Leoganger Bergbahnen
Aktiv seit 2006

Ressourcen bewusst einsetzen

Nachhaltigkeit und Seilbahn – geht das überhaupt?

 

Unsere Maßnahmen im Überblick

Wir setzen in unterschiedlichen Bereichen konkrete Maßnahmen um:

 

  • 100 % Ökostrom aus regionalen Quellen (z. B. Wasserkraft)
  • Optimierung von Beschneiungs- und Seilbahnanlagen zur Reduktion des Energieverbrauchs
  • Schutz sensibler Lebensräume, z. B. das Hochmoor am Asitz sowie Amphibien- und Niedermoorbiotope im Talbereich
  • Naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen bei Infrastrukturprojekten, z. B. bei neuen Bikestrecken
  • Unterstützung der Initiative „Respektiere deine Grenzen“ zum Schutz sensibler Lebensräume
  • Maßnahmen zur Müllvermeidung am Berg und Information der Gäste zum verantwortungsvollen Umgang mit Abfällen
  • Unterstützung regionaler und sozialer Initiativen

 

Wir bemühen uns in vielen Bereichen aktiv zu sein:

Seit 2006 setzen die Leoganger Bergbahnen Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs und betrieblicher Treibhausgasemissionen um. 

 

Dazu zählen unter anderem:

  • 100 % Ökostrom für Seilbahnen und Beschneiungsanlagen

  • laufende Effizienzsteigerungen bei Beschneiungs- und Seilbahnanlagen

  • Wärmerückgewinnung und optimierte Energienutzung

  • Regelmäßige Überprüfung und Optimierung technischer Anlagen gemeinsam mit externen Expert:innen

 

Bei der Raumwärmeerzeugung kommen unter anderem biogene Energieträger in einem Holzhackschnitzel-Blockheizkraftwerk zum Einsatz. Auch in diesem Bereich prüfen und setzen wir laufend weitere Optimierungsmöglichkeiten um.

Bereits seit 2006 investieren die Leoganger Bergbahnen in Projekte zur Reduktion des Energie- und Ressourcenverbrauchs.

 

Dazu zählen unter anderem:

 

  • Teilnahme am Leuchtturmprojekt „Clean Energy For Tourism“ (CE4T) mit dem Schwerpunkt auf Energielenkung, Digitalisierung und der Reduktion fossiler Energieträger im Wintertourismus

  • Hydraulische und elektrische Optimierung der Beschneiungs- und Seilbahnanlagen zur Reduktion des Energieverbrauchs.

  • Wärmerückgewinnung aus den Liftmotoren zur Beheizung von Betriebsräumen, Werkstätten und des Bergrestaurants Stöcklalm.

  • Einsatz von Photovoltaik und moderner Antriebstechnik, beispielsweise bei der Asitzkogelbahn

  • Umstellung auf Fernwärme und Nutzung regional verfügbarer Energiequellen.

 

Für Maßnahmen in diesem Bereich wurden die Leoganger Bergbahnen unter anderem mit dem „Umwelt Blatt Salzburg“ ausgezeichnet und vom österreichischen Umweltministerium für ihr Klimaschutz-Engagement gewürdigt. Seit 2019 sind die Leoganger Bergbahnen zudem Partner der „Klima- und Energiestrategie Salzburg 2050“.

Saalfelden Leogang wurde 2023 als eine der ersten Destinationen Österreichs mit dem Österreichischen Umweltzeichen für Destinationen ausgezeichnet.

Im Rahmen der Zertifizierung werden unterschiedliche Bereiche der Destinationsentwicklung bewertet, darunter:

 

  • Nachhaltigkeits- und Klimastrategie

  • Entsorgungs- und Abfallmanagement

  • Mobilität und Ressourcenmanagement

  • Einbindung von Betrieben, Gemeinden und Bevölkerung
     

Die Leoganger Bergbahnen wirken an dieser Entwicklung unter anderem als Klimabündnis-Betrieb, als Partner der „Klima- und Energiestrategie Salzburg 2050“ sowie durch Investitionen in Energieeffizienz, Mobilitätsangebote und Infrastrukturmaßnahmen mit.

 

 

Weitere Informationen zu den Maßnahmen in Saalfelden Leogang findest du hier.

 

 

Die Region Saalfelden Leogang wurde im März 2026 in Madrid im Rahmen der „UN Tourism & FIA Awards for Excellence in Sustainable Sports Tourism“ ausgezeichnet.

 

Prämiert wurde in der Kategorie „Innovation in Sports Tourism Development“ das Projekt:

„Nature-Driven Performance: Saalfelden Leogang as a Pioneer in Eco-Friendly Mountain Bike Tourism“

Im Mittelpunkt des eingereichten Projekts stehen unter anderem der Ausbau und Betrieb der Bike-Infrastruktur, internationale Sportveranstaltungen, Natur- und Wildtierschutz, Besucherlenkung, regionale Wertschöpfung sowie die langfristige Entwicklung der Destination.

 

Bei neuen Singletrails werden beispielsweise naturbasierte Bauweisen und natürliche Materialien berücksichtigt. Weitere Maßnahmen umfassen Besucherlenkung, Informationsmaßnahmen für Natur- und Wildtierschutz sowie gemeinschaftliche Initiativen wie „Loigom hoit zomm“.

 

 

 

Alle weiteren Details findest du im Presseartikel.

Weitere Infos zum Award findest du hier.

Gemeinsam mit der Region Saalfelden Leogang unterstützen die Leoganger Bergbahnen verschiedene Angebote, mit denen Wege vor Ort sowie die An- und Abreise mit öffentlichen oder gemeinschaftlich genutzten Verkehrsmitteln erleichtert werden.

 

  • Guest Mobility Ticket (Pinzgau):

Mit dem Guest Mobility Ticket können Übernachtungsgäste öffentliche Verkehrsmittel entsprechend den jeweils gültigen Bedingungen nutzen. Damit steht Gästen während ihres Aufenthalts eine Alternative zum eigenen Pkw zur Verfügung. Mehr Infos findest du hier

 

  • Loigom-Soifen Shuttle: 
    Das On-Demand-Shuttle ergänzt das öffentliche Verkehrsangebot in Leogang. Zum Einsatz kommen Elektrobusse, die definierte Haltestellen flexibel miteinander verbinden. Zusätzlich gibt es Skibus-Linien und regionale Busangebote, die von den Bergbahnen unterstützt werden.

 

  • An den Talstationen von Asitz- und Steinbergbahn stehen insgesamt 20 E-Ladestationen zur Verfügung, darunter zwei Schnelllader.


 

 

Informationen zu den Lademöglichkeiten und zur Nutzung findest du bei der Salzburg AG. hier.

 

  • LEO Mobil Carsharing:
    LEO Mobil ist ein Carsharing-Angebot der Gemeinde Leogang, das von den Leoganger Bergbahnen und weiteren Partnern unterstützt wird. Das Angebot richtet sich an Betriebe, Mitarbeiter und Einheimische.
    https://loigom-hoit-zomm.at/leo-mobil

  • Kooperation mit dem KlimaTicket Österreich

    Im Rahmen einer Kooperation der Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen mit dem KlimaTicket Österreich erhalten Besitzer eines gültigen KlimaTickets eine Ermäßigung auf ausgewählte Berg- und Talfahrten.

    Die jeweils gültigen Bedingungen und Ermäßigungen findest du bei den aktuellen Tarifinformationen.

 

Die Initiative Respektiere deine Grenzen  wurde 2004 ins Leben gerufen, um Besucher auf sensible Lebensräume und Rückzugsgebiete von Wildtieren aufmerksam zu machen.

Entsprechende Hinweistafeln kennzeichnen Schutz- und Ruhezonen. Sie helfen dabei, Freizeitnutzung und den Schutz sensibler Lebensräume besser aufeinander abzustimmen.

Die Leoganger Bergbahnen unterstützen die Initiative und informieren Gäste über die entsprechenden Verhaltensregeln.

 

Unter dem Motto „Was du auf den Berg mitbringst, gehört wieder mit ins Tal“ informieren wir unsere Gäste über den verantwortungsvollen Umgang mit Abfällen.

Auch auf Informationsmitteln wie der „Berg der Sinne“-Wanderkarte weisen wir darauf hin, Abfälle wieder mit ins Tal zu nehmen.

Zusätzlich wurde die Mülltrennung an betrieblichen Standorten vom Berg bis ins Tal weiterentwickelt.

 

Auch bei Gästeinformation und Drucksorten achten wir auf einen bedarfsgerechten Einsatz von Materialien.

Zu den Maßnahmen gehören:

 

  • laufende Reduktion von Printauflagen, wo digitale Informationen eine geeignete Alternative darstellen
  • stärkere Nutzung digitaler Gästeinformation, z. B. über die Home of Lässig App
  • Anpassung von Produktionsmengen an den tatsächlichen Bedarf
  • Auswahl von Papier, Druckverfahren und Produktionspartnern anhand definierter Anforderungen

 

Was man mit auf den Berg nimmt, bringt man auch wieder ins Tal.

Dieser Grundgedanke steht hinter unserer Aktion „Roll-Off statt Tear-Off“.

 

  • Tear-Offs sind im Bikepark nicht erlaubt!
  • Abfälle bitte in den dafür vorgesehenen Behältern im Tal entsorgen.
  • Stell- und Parkplätze bitte sauber hinterlassen.
  • Bei entsprechenden Aktionen erhalten Gäste beim Ticketkauf Informationen und Angebote rund um Roll-Off-Systeme.

 

Roll-Off statt Tear-Off!

 

 

Neben ökologischen und technischen Maßnahmen unterstützen die Leoganger Bergbahnen auch soziale Projekte und Initiativen in der Region.

  • „Loigom hoit zomm“ –

    Seit 2018 unterstützen die Leoganger Bergbahnen den Sozialverein „Loigom hoit zomm“ unter anderem mit einer jährlichen Keycard-Spendenaktion.

    Gäste können den Pfand ihrer Keycard in gekennzeichneten Spendenboxen bei Talstationen und teilnehmenden Unterkünften einwerfen. Der Betrag kommt dem Sozialverein zugute, der Menschen in schwierigen Lebenssituationen unterstützt.



     

    Loigom hoit zomm“ (Leogang hält zusammen).

 

  • Unterstützung regionaler Sozialprojekte

    Die Leoganger Bergbahnen unterstützen auch weitere regionale Einrichtungen und Initiativen.

    Ein Beispiel dafür ist das Badhaus Leogang, das Menschen mit Behinderung begleitet und inklusive Angebote schafft. Mit Ferienbetreuung, Freizeitaktivitäten, unterstützter Kommunikation und individueller Begleitung ermöglicht die Einrichtung Begegnungen und Teilhabe.

  •  

    Als Mitarbeiter Hubert Eberhard einen Teil seines Einkommens an das Badhaus Leogang spendete, stockten die Leoganger Bergbahnen den Betrag auf insgesamt € 1.000 auf.

 

Zum Presseartikel

 

  • Darüber hinaus arbeiten die Leoganger Bergbahnen seit vielen Jahren mit regionalen Partner, Landwirt, Betrieben und Vereinen zusammen.

Die Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen arbeiten seit mehr als 20 Jahren gemeinsam an der Weiterentwicklung des Sommerangebots am Berg.

Die Mitgliedsbetriebe tauschen sich unter anderem zu Themen wie Angebotsqualität, Ganzjahrestourismus, Beschäftigung, Mobilität und Naturraummanagement aus.

Gemeinsam wurden Ziele und Maßnahmen für verschiedene Themenbereiche definiert.

 

Mehr Informationen zu den gemeinsam definierten Zielen und Maßnahmen findest du  hier.

Daten und Fakten zu den Mobilitätsangeboten der Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen findest du  hier

 

Ein wichtiger Teil zur Erhaltung

Gesunder Bestände für die Waldwirtschaft: BAYERISCHE SAALFORSTE - BAYERISCHE STAATSFORSTEN

 

Als „Saalforste“ bezeichnet man die bayerischen Waldungen im salzburgischen Pinzgau, die einst der Salzgewinnung in der Saline Bad Reichenhall dienten. Das Holz wurde über die Saalach ausgetriftet und für das Versieden des Salzes in Reichenhall verwendet.
Die Bayer. Saalforste sind eine Besonderheit bei den Bayerischen Staatsforsten, da sie in Österreich liegen.

 

Bereits im Jahr 1228 gab es ein Abkommen „Holz gegen Salz“ zwischen dem Erzbischof von Salzburg und dem Herzog von Bayern und in der Folge diverse weitere Verträge. Zuletzt wurden in der „Salinenkonvention“ von 1829 - erneuert 1957 mit dem ältesten noch gültigen Staatsvertrag Europas - folgendes geregelt: „Die Königlich Bayerische Regierung wird ermächtigt, den nachhaltigen Holzertrag ihrer sämtlichen Saalforste ohne Ausnahme irgend einer Holzgattung zu fällen, auszutriften oder auszuführen; das Holz auf dem Stock zu verkaufen…“ zugleich wurde 1829/1957 der salzburgische Salzabbau auf Berchtesgadener Gebiet geregelt:
Die Wälder des Forstbetriebes erstrecken sich zwischen den Berchtesgadener Kalkhochalpen im Osten und den Chiemgauer Bergen im Norden bis zu den zentralalpinen Gebieten nach Leogang im Süden. Die Bayerischen Staatsforsten pflegen die Wälder nach dem Grundsatz „Nachhaltig wirtschaften“. Ziel des Forstbetriebes sind in Zeiten des Klimawandels baumartenreich gemischt strukturierte Bergmischwälder. Diese sind die Gewähr dafür, drei zentrale Aufgaben des Forstbetriebs in der Balance zu halten:
Erstens soll der Wald vorbildlich gepflegt werden sowie der Lebensraum seltener Tier- und Pflanzenarten geschützt und bewahrt werden. Zweitens ist der Wald für die Menschen da; zur Erholung und als Arbeitsplatz für eigene Beschäftigte und Unternehmer
im ländlichen Raum. Drittens soll der Forstbetrieb der Bayerischen Staatsforsten wirtschaftlich erfolgreich sein.

 

Einige Eckdaten zum Forstbetrieb

 

  • Beschäftigte: 30
  • 18.529 ha, davon 11.107 ha Holzboden
  • jährlicher Holzeinschlag: 50.000 Festmeter davon jährlich Abgabe von ca. 4.000 fm Servitutholz
  • In der Regiejagd erlegtes Wild auf rund 15.300 Hektar: 380 Stk. Rehe, 160 Stk. Gemsen, 130 Stk. Rotwild
  • Gesamt über 700 eingeforstete Anwesen mit Weide- und Holzbezugsrechten

 

Nutzen - Schützen - Erholen 

Wie wir uns kümmern und unterstützen
 

Die Gesamtfläche des Forstreviers in Leogang erstreckt sich auf 2.276 Hektar:

 

Nutzen – Schützen – Erholen:


Der Forstbetrieb trägt zur Wertschöpfung in der Region maßgeblich, durch die nachhaltige Nutzung von Holz und dessen Verkauf und Verwendung in der Region bei. Rund 2/3 der Saalforstwälder sind Schutzwälder, die außerordentliche Bedeutung für den Bodenschutz,
als Wasserrückhalt, Lawinenschutz und hochwertiges Trinkwasser haben.


Im Revier Leogang wird in enger Abstimmung mit den Leoganger Bergbahnen und dem Tourismusverein auf Saalforstflächen neben dem Kerngeschäft Forstwirtschaft, Jagd und dazu Weideberechtigten auch die touristische Nutzung ermöglicht. Dies bedeutet eine multiple Nutzung mit gegenseitiger Rücksichtsnahme Sommers wie Winters auf Pisten, zahlreichen Downhillstrecken, für Radfahrer
freigegebene Forststrassen sowie zahlreiche Wanderwege.


Die aus der Salinenwirtschaft stammenden nadelholzreichen Wälder bestehen v.a. aus Fichte, Tanne und Lärche. Die Baumart Buche kam noch vor 1000 Jahren häufiger vor, konnte jedoch als schweres Holz nicht weit getriftet werden und war zu heiß für die Sudpfannen in Bad Reichenhall, wo das Salz versiedet wurde.


Die Bayerischen Saalforste setzen in Zeiten des Klimawandels nunmehr wieder auf die Einbringung vieler Mischbaumarten in allen Waldbeständen wie z. B. der Buche, da sich die Jahresdurchschnittstemperatur letzten 100 Jahren um gut 2 Grad Celsius erhöht hat und Mischwälder stabiler und widerstandsfähiger als Nadelholzreinbestände sind.


Organisation am Forstbetrieb: 1 Forstbetriebsleiter, 1 Servicestellenleiter, 4 MitarbeiterInnen im Büro, 5 Revierleiter (Förster), 2 Berufsjäger, 15 Waldarbeiter, 2 Forstwirtschaftsmeister

 

 

 

Das Hochmoor in Leogang am Kniestichkogel befindet sich auf einer Höhe von 1532 m und hat eine Fläche von 5105 m².

Die Torfmoose speichern Regenwasser wie ein Schwamm und sorgen dafür, dass der Boden ansäuert. Die Artenvielfalt im Hochmoor ist gering, da nur spezialisierte Pflanzen mit dem sauren, ständig nassen Nährstoffverhältnissen umgehen können. Das Hochmoor wächst im Jahr ca. 1 Milimeter, weshalb ein Moor mit einer vier Meter dicken Torfschicht rund 4000 Jahre alt ist. Schutzmoore sind wichtig für den Klimaschutz, denn sie speichern Kohlendioxid. Wird in Hochmoorbereichen gegraben, gelangt Sauerstoff in die Torfschichten und die Mineralisierung wird eingeleitet. Als Folge wird der Torf abgebaut und zu Humus zersetzt. Dabei entweicht Kohlendioxid. Durch den Sauerstoffeintrag geht der Lebensraum verloren und kann auch nicht wiederhergestellt werden. Degradierte Moore, also Moore in denen zum Beispiel Entwässerungsmaßnahmen getroffen wurden, können renaturiert werden, sodass sich der noch vorhandene Torfhorizont nicht weiter zersetzt. Solche Moor-Renaturierungsprojekte gibt es in den letzten Jahren häufiger. Das ist auch auf die Klimakrise und die Fähigkeit der Kohlenstoffspeicherung von Mooren zurückzuführen. Das Hochmoor 1 NO Asitz steht laut dem Salzburger Naturschutzgesetzt idgF.laut § 24 unter Schutz, ebenso greift der Standortschutz gemäß Pflanzenschutzverordnung. Das heißt, dass der Lebensraum vollständig geschützt und daher kein Eingriff also keine Bautätigkeit oder Entwässerung des Bereiches erfolgen darf. Wir verstehen es als unseren Auftrag, Gäste über dieses besondere Moor zu informieren und damit dem Thema Umweltschutz den gebührenden Stellenwert im Tourismus zu verschaffen.

Im Bereich zwischen Asitz- und Steinbergtalstation befinden wir zwei verschiedene Biotoptypen. Ein Biotop definiert einen Lebensraum und die darin vorkommenden Pflanzen- und Tierarten, unabhängig davon ob es sich um einen Trocken- oder Feuchtstandort handelt. Hier befindet sich einerseits ein Niedermoor, andererseits ein Amphibienbiotop. Das Niedermoor kommt am Standort natürlich vor, dass Amphibienbiotop wurde von den Leoganger Bergbahnen im Zuge einer Projektumsetzung als Ausgleichsmaßnahme angeboten.

 

Warum Ausgleichsmaßnahmen? Für Eingriffe oder die Umsetzung von Projekten in der freien Landschaft ist eine naturschutzrechtliche Ausnahmebewilligung einzuholen. Durch eine Einreichung bei der zuständigen Behörde wird eine Begehung und Verhandlung mit den zuständigen Personen in die Wege geleitet. Im Zugeder Verhandlung wird das Projekt und der Eingriff geprüft und festgestellt, ob eine Bewilligung erteilt werden kann. Für eine Bewilligung kann die Umsetzung von Ausgleichsmaßnahmen notwendig sein.  Ausgleichsmaßnahmen müssen eine wesentliche Verbesserung des Landschaftsbildes oder des Naturhaushaltes bewirken. Dafür wird eine Ausgleichsberechnung durchgeführt, denn es muss ein Drittel mehr Ausgleich geschaffen werden, als Eingriff stattfindet. Die Leoganger Bergbahnen haben somit für die Umsetzung einer Bikestrecke im Gebiet, eine naturschutzrechtliche Ausnahmebewilligung über Ausgleich erhalten und für dieses Projekt diese zwei Maßnahmen umgesetzt.

Die „Gipfel-Charta“ der Sommerbergbahnen Österreichs informiert Gäste über Regeln für ein rücksichtsvolles und sicheres Verhalten am Berg.

Zu den Kernpunkten gehören:

 

  • Natur bewahren: Müll vermeiden und sensible Bereiche respektieren.
  • Sicher genießen: Gut vorbereitet mit der richtigen Ausrüstung unterwegs sein.
  • Tiere respektieren: Wildtieren mit Abstand begegnen und Hunde anleinen.
  • Bergkultur leben: Auf Wegen bleiben, Tore schließen und rücksichtsvoll parken.
     

Zudem enthält die Charta wichtige Notfallnummern und Kontaktinfos der Seilbahnen Österreich.

Die Initiative appelliert an alle Bergbesucher, durch kleine Gesten einen positiven Beitrag zum Erhalt der alpinen Landschaft zu leisten.

Charta_Sommerbergbahn.pdf

Der Wintertourismus ist ein wichtiger Bestandteil der regionalen Wirtschaft und Beschäftigung.

Gleichzeitig benötigen Seilbahnen, Beschneiungsanlagen, Gebäude und weitere touristische Infrastruktur Energie und Ressourcen. Deshalb beschäftigen wir uns laufend mit Möglichkeiten, unseren eigenen Betrieb technisch weiterzuentwickeln und den Energie- und Ressourcenverbrauch zu reduzieren.

Hier findest du weiterführende Informationen und externe Quellen zu Themen wie:

 


 

Kontakt für Rückfragen

 

Julia Steger
Tel: +43 / (0) 6583 / 8219 253
E-Mail:j.steger@leoganger-bergbahnen.at