Nachhaltig orientierte Leoganger Bergbahnen


Nachhaltigkeit und Skifahren – geht das?

Der Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn setzt immer mehr auf Initiativen, um diese Kombination zu ermöglichen.
Als Gast in unserer Region möchtest du dir sicher sein, dass Ressourcen so gut es möglich geschont werden und unsere wunderbare Natur respektiert wird. Es macht noch mehr Spaß, das kontrastreiche, vielseitige Winter- und Sommerangebot zu genießen, wenn man sich vorab selbst davon überzeugt hat. Auf dieser Seite möchten wir Interessierten erklären, was uns als Nachhaltigkeits-Experten ausmacht.

Nachhaltigkeit hat viele Facetten!


Wir bemühen uns in vielen Bereichen aktiv zu sein:

Nachhaltigkeit und Skifahren – geht das? Der Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn setzt immer mehr auf Initiativen, um diese Kombination zu ermöglichen.

 

Die Leoganger Bergbahnen sind ein starker Partner in Sachen Nachhaltigkeit: Bereits seit 2006 setzen sie sich für Maßnahmen zur Verbesserung des Energieeinsatzes ein und wurden dafür auch mehrfach ausgezeichnet. Dazu gehören zum Beispiel die Wärmerückgewinnung aus den Liftmotoren, um die angrenzenden Räume der Bergbahnen, die Werkstätte und das Bergrestaurant „Stöcklalm“ zu beheizen und die Umstellung auf Fernwärme. Eine besondere Initiative ist das österreichische Leuchtturmprojekt „Clean Energy For Tourism“ (CE4T). Es geht dabei um die Dekarbonisierung der Wintertourismusbranche. Mit modernster Digitalisierungstechnik wird die Stromversorgung optimiert. Beispielsweise wird überschüssige Energie aus dem Skigebiet in Speicherkraftwerke und Speicherteiche gelenkt, um das Stromnetz zu entlasten und andere Betriebe, wie Thermen und Hotels, damit zu versorgen.

 

Die Beschneiungs- und Seilbahnanlagen wurden zur Effizienzsteigerung hydraulisch und elektrisch optimiert. „Mit diesen Maßnahmen konnten wir den Energieverbrauch massiv verringern“, sagt Kornel Grundner, Geschäftsführer der Leoganger Bergbahnen. „Die Asitz- und Steinbergbahn spart so rund 151.000 Kilowattstunden jährlich ein. Bemühungen, die anerkannt wurden: 2017 wurden die Leoganger Bergbahnen mit dem „Umwelt Blatt Salzburg“ und 2018 vom Umweltministerium für ihr Engagement im Klimaschutz ausgezeichnet. Seit 2019 sind die Leoganger Bergbahnen als erstes Skigebiet Partner der „Klima- und Energiestrategie Salzburg 2050“.

 

Bei der neu gebauten Asitzkogelbahn, die die Sportbahn in der Asitzmulde ab Winter 2022/23 ersetzt, wurde speziell darauf geachtet, dass durch die neue Technik eines Direktantriebes und der neuen Photovoltaik Anlage somit insgesamt 62.000 kw/h im Vergleich zur alten Anlagen bei selber Beförderung eingespart wird.

 

2022 wurde außerdem der neue synthetische Dieselkraftstoff GTL für alle Fahrzeuge inkl. Pistengeräte eingelagert. Somit können lokale Emissionen reduziert werden, da dieser ungiftig, fast geruchlos und biologisch abbaubar ist.

 

Gut zu wissen: es wurde außerdem in insgesamt 18 E-Ladestationen und eine Schnellladestation für die eMobilität unserer Gäste investiert.

Im Jahr 2004 wurde die Initiative „Respektiere deine Grenzen“ mit dem Ziel ins Leben gerufen, systematisch und flächendeckend Schutz für sensible Lebensräume zu schaffen. Damit sich Mensch und Natur nicht ins Gehege kommen, markieren Schilder solch entscheidende Gebiete im gesamten Land. Tiere und Pflanzen erhalten dadurch nicht nur eine Stimme, sondern auch den Raum, den sie tatsächlich benötigen. Die Leoganger Bergbahnen tragen dieses Projekt auf allen zur Verfügung stehenden Kanälen mit und wahren dadurch Nachhaltigkeit für die Natur.

Immer mehr wird das Thema Müllvermeidung am Berg in Angriff genommen. Ganz nach dem Motto: „Was du auf den Berg mitbringst – gehört wieder mit ins Tal“. Hier wird in Zukunft vermehrt darauf geachtet, dass das Bewusstsein der Gäste geschärft wird. Unter anderem wird künftig auf allen Kanälen – wie auch auf der „Berg der Sinne“ – Wanderkarte darauf hingewiesen, dass es deshalb keine Mülleimer auf dem Berg gibt, weil es auch keine Müllabfuhr in der freien Natur geben kann.

 

Eine weitere Maßnahme zur Müllvermeidung am Berg ist die Bikepark-Aktion: Roll-off statt Tear-off“.

* Tear-Offs (Einweg-Plastikschutz für Bikebrillen) sind im Bikepark nicht erlaubt!

* Bei Regenwetter erhält man beim Ticketkauf einen Ersatzfilm für ein Roll-Off System und einen 10% Gutschein für Roll-Off Goggles im Sportgeschäft an der Talstation.

 

Im letzten Jahr haben sich die Leoganger Bergbahnen speziell auch dem Thema „Mülltrennung“ gewidmet und das Konzept vom Berg bis ins Tal durchgezogen. Im Sommer 2022 gab es eine Gemeinschaftsaktion der Bike-Community – einmal im Monat wurde unter dem Titel „Clean the trail day“ speziell auf das Thema hingewiesen und nach Betriebsschluss sämtliche Strecken abgegangen.

Die in Kooperation mit dem Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn und der Saalfelden Leogang Touristik GmbH produzierten Drucksorten stehen im stätigem Wandel, was Auflagengröße, Papierwahl und Effizienz betrifft. Die Produktion wird immer an die Bedürfnisse der Gäste angepasst und darauf Augenmerk gelegt, dass nur die Nötigsten aufliegen. Es wird darauf hingearbeitet, dass auch dieser Bereich immer mehr digitalisiert aufbereitet wird – somit werden in Zukunft auch hier Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit gesetzt. Mit verschiedenen Apps (Home Of Lässig APP NEU ab Saison 2022/23), die bereits für die Gäste-Information im Einsatz sind, ist man hier auf einem richtigen Weg. Bei den noch notwendigen Drucksorten wird auf umweltfreundlichen und klimaneutralen Druck geachtet.

Ganz nach dem Motto „Was man mit auf den Berg nimmt, bringt man auch wieder ins Tal!“, denn Mutter Natur kann mit unserem Müll nichts anfangen. Das ist auch der Grundgedanke unserer Aktion „Roll-off statt Tear-off“.

* Tear-Offs sind im Bikepark nicht erlaubt!

* Müll in den dafür vorgesehenen Behältern im Tal entsorgen.

* Unsere Stell- und Parkplätze sind kein Mülldeponie!

* Bei Regenwetter erhält man beim Ticketkauf einen Ersatzfilm für ein Roll-Off System und einen 10% Gutschein für Roll-Off Goggles im Sportgeschäft an der Talstation.„Roll-Off statt Tear-Off!“

Eine besondere Aktion sind die „Clean the trail days“. An drei Tagen der Saison sind die Bikepark-Besucher eingeladen, gemeinsam mit der Bikerettung, den Guides der Bikeschulen, sowie den Athleten des Bikeclub Leogang, die Lines und Trails und die Umgebung von Müll zu befreien. Zahlreiche fleißige Helfer durchkämmen das Gelände, sammeln ein was nicht in die Natur gehört und konnen sich zum Tagesabschluss über ein gemeinsames Pizzaessen freuen.

Mit LEO-mobil bietet die Gemeinde Leogang mit Unterstützung der Leoganger Bergbahnen und weiteren Partnern ein umweltfreundliches und einfaches Carsharing zu sehr attraktiven Tarifen für Betriebe und deren MitarbeiterInnen sowie Einzelpersonen an. Das Carsharing Angebot gilt für alle ab 18 Jahren mit gültigem Führerschein. Bei Anmeldung bekommt jeder Nutzer seine Zugangsdaten für die Buchungsplattform und eine Kundenkarte (Keycard), mit der das Auto geöffnet werden kann. Ab dann kann das LEO-mobil einfach online über eine Carsharing Reservierungs-App gebucht werden.

Ein wichtiger Nachhaltigkeitsfaktor in einer Region ist auch der gesellschaftliche Zusammenhalt. Wie stark dieser in der Region ausgeprägt ist, zeigt die Aktion „Loigom hoit zomm“ (Leogang hält zusammen). Der Verein organisiert schnelle, unbürokratische Hilfe und professionelle Unterstützung für alle erdenklichen Notlagen. Das reicht von Freiwilligendiensten bis zu nachhaltigen Projekten im Bereich der Mobilität, zu dem auch die Carsharing-Initiative LEO-mobil zählt. Die Leoganger Bergbahnen initiiert jeden Winter seit 2018 eine Spenden Kampagne die den Verein unterstützt. Diese hat das Ziel Menschen zu motivieren den Pfand für die Skikarte (Keycard) vor Ort nach dem Skifahren zu spenden. Es sind in vielen Unterkünften und vor Ort an den Talstationen Spendenboxen angebracht, die das Spenden sehr leicht machen – einwerfen und € 2,00 sind gespendet!