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Thousand Leaves
Japan, Greece
Masahiko Satoh - piano thou
Giotis Damianidis - guitar
Tausend auf Klangkompost fallende, wirbelnde, raschelnde Blätter, mal unheimlich ruhig, mal spannend und wild. Der 84-jährige japanische Pianist, der schon in den frühen 1970ern mit Albert Mangelsdorff aufnahm oder psychedelische Musik für einen Anime-Film und später nicht nur für einen Chor von 1000 buddhistischen Mönchen komponierte sondern auch Standards für Helen Merrill oder Nancy Wilson arrangierte, trifft hier auf einen belgisch-griechischen Gitarrenverseltsamer, der mit Punk aufgewachsen ist, jahrelang in der Band von Fela Kutis Gitarrist spielte und Free Jazz feiert. Ihr erstes gemeinsames Konzert im Jazz Spot Candy im japanischen Chiba aus dem vorletzten Jahr trägt den Namen „Thousand Leaves“, was sich ebenso auf das „Manyoshu“, die älteste Sammlung japanischer Poesie als auf eine Metal Band aus Tokio beziehen könnte und irgendwo in deren Schnittmenge schwirrt.
Masahiko Satoh - piano thou
Giotis Damianidis - guitar
Tausend auf Klangkompost fallende, wirbelnde, raschelnde Blätter, mal unheimlich ruhig, mal spannend und wild. Der 84-jährige japanische Pianist, der schon in den frühen 1970ern mit Albert Mangelsdorff aufnahm oder psychedelische Musik für einen Anime-Film und später nicht nur für einen Chor von 1000 buddhistischen Mönchen komponierte sondern auch Standards für Helen Merrill oder Nancy Wilson arrangierte, trifft hier auf einen belgisch-griechischen Gitarrenverseltsamer, der mit Punk aufgewachsen ist, jahrelang in der Band von Fela Kutis Gitarrist spielte und Free Jazz feiert. Ihr erstes gemeinsames Konzert im Jazz Spot Candy im japanischen Chiba aus dem vorletzten Jahr trägt den Namen „Thousand Leaves“, was sich ebenso auf das „Manyoshu“, die älteste Sammlung japanischer Poesie als auf eine Metal Band aus Tokio beziehen könnte und irgendwo in deren Schnittmenge schwirrt.