Erste Namen für 2026

Montag, 09.02.2026

Erste Namen für 2026

Kaum ist der musikalische Jahresauftakt mit „3 Tage Jazz“ vorüber, freuen wir uns, euch die ersten bestätigten Mainstage-Acts vorzustellen! Der Ticketverkauf dafür startet heute, also sichert euch die besten Plätze am besten JETZT!

Die ersten bestätigten Acts zur 46. Ausgabe:

 

Yvonne Moriel

Musikalisch setzt das Festival gleich zur Eröffnung ein starkes Zeichen für die heimische Szene. Den traditionellen Kompositionsauftrag übernimmt die in Saalfelden bestens bekannte Tiroler Saxophonistin Yvonne Moriel, eine der profiliertesten Stimmen der jungen österreichischen Jazzszene. Nach Studien in Linz, Wien und Zürich entwickelte sie eine eigenständige musikalische Sprache zwischen Jazz, Improvisation und Elektronik. Ausgezeichnet unter anderem mit dem Österreichischen Jazzpreis, war Moriel bereits in unterschiedlichen Formationen bei unserem Festival zu erleben. Ein Auftakt, mit dem das Festival seinen Anspruch unterstreicht, mutige Visionen heimischer Künstlerinnen auf die große Bühne zu bringen.


Chicago Underground Duo

USA

Rob Mazurek - trumpet, piccolo trumpet, RMI electric piano, synths, samplers, voice, flutes, bells 
Chad Taylor - drums, percussion, mbira, kalimba 

 

Nach elf Jahren wieder aufgetaucht: das Chicago Underground Duo von Rob Mazurek und Chad Taylor mit seinem achten Album „Hyperglyph“ bei International Anthem. Die beiden Komponisten, außerdem „trumpeter/electronicist” (Mazurek) und “drummer/mbiraist” (Taylor), summieren diese Einzelteile zu einem “übergroßen Ambiente“ (JazzTimes), getrieben von Rhythmen aus Nigeria, Mali, Zimbabwe und Ghana, im freien Flug eines improvisierenden Interplays wie es typisch für die Windy City zwischen Arkestra und AACM ist. Sprich: dieses Duo baut sich einen Berg aus Musik. Aber: “Sobald wir den Berg bestiegen haben, müssen wir damit umgehen, was auf der anderen Seite ist.”


Yeah NO

USA

Chris Speed - tenor saxophone, clarinet
Cuong Vu - trumpet
Skúli Sverrisson - bass
Jim Black - drums


“Yeah no” ist kein “Jein”. Es bedeutet eher: “Ich verstehe, was Du sagst, aber ich bin anderer Meinung.” Das passt zu diesem Quartett, das sich seit seiner Gründung im New York des Jahres 1997 um eine authentische und kompromisslose Interpretation des Freiheitsgedankens im Jazz kümmert. Unter Leitung des Saxophonisten und Klarinettisten Chris Speed torpedieren Drummer Jim Black, Trompeter Cuong Vu und Bassist Skúli Sverrisson Erwartungen, springen selbstbewusst zwischen Jazz und Rock, Folk-Traditionen und Minimalismus hin und her, mal dronend wie im Trauermarsch für den Latin-Pianisten “Eddie Cano”, mal drohend wie beim folky “Camper Giorno”, oft drollig (und out) wie beim Melodie-Massaker “He Has A Pair Of Dice”.


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