Weitere Formationen für das Jazzfestival Saalfelden 2026 bestätigt

Montag, 13.04.2026

Weitere Formationen für das Jazzfestival Saalfelden 2026 bestätigt

Das Jazzfestival Saalfelden ergänzt sein diesjähriges Programm um drei außergewöhnliche Formationen, die exemplarisch für die Vielfalt der aktuellen improvisierten Musik stehen.

Von subtilen Klanglandschaften über energetische Rhythmus-Exkursionen bis hin zu experimentellen Sounds decken die neuen Acts ein breites Spektrum zeitgenössischer musikalischer Strömungen ab. Damit setzt das Festival erneut auf Künstler und Künstlerinnen jenseits des Mainstreams und lädt das Publikum zu überraschenden Hörerlebnissen ein.

In der Gruberhalle erschafft das Wiener Trio Mel*E ein dichtes Geflecht aus atmosphärischen Klangflächen, strukturierten Beats und improvisierten Ausbrüchen. Viola Hammer, Judith Ferstl und Judith Schwarz haben für dieses Trio eine gemeinsame Sprache entwickelt, die konsequent die Grenzen zwischen Struktur und Improvisation auslotet. Ihr Bandname ist eine Referenz an das englische „Melee“ für Nahkampf und versinnbildlicht die dichte Interaktion, mit der das Ensemble sein Publikum zum tanzenden Mitdenken bewegt. Beim Jazzfestival Saalfelden fügt sich ihr Sound nahtlos in ein Programm ein, das mit Acts wie DJ Krush oder den Sinnesverwandten von /kry auf organisch gewachsene Originalität setzt.

Die Shortcuts bieten die Bühne für das Quartett DaughterDaughter, dessen Intensität aus dem Spannungsfeld unterschiedlicher biografischer Hintergründe erwächst. Amalie Dahl, Camila Nebbia, Elisabeth Coudoux und Sun Mi Hong führen ihre individuellen Prägungen aus Dänemark, Argentinien, Deutschland und Südkorea in einem unmittelbaren Dialog zusammen. Dabei navigiert das Ensemble sicher durch ein Feld aus harmonischer Weite und hochenergetischen Rhythmus-Eskapaden. Dieses Zusammenspiel spiegelt den programmatischen Anspruch ihres Namens wider, der als Bekenntnis zu eigenständigen Gestaltungsimpulsen und kollektiver Improvisation zu verstehen ist. Bereits bei früheren Auftritten in Saalfelden Leogang überzeugten die Musikerinnen durch ihre Dynamik und die konsequente Suche nach neuen Klangwegen.

Eine besondere Premiere ist auf der Mainstage zu erleben, wenn der US-Altsaxophonist Darius Jones und der japanische Gitarrist Otomo Yoshihide ihre klanglichen Welten zusammenführen. Unterstützt von Bassist Nick Dunston sowie den Schlagzeugern Gerald Cleaver und Yasuhiro Yoshigaki bewegt sich das hochkarätig besetzte Quintett zwischen experimentellen Soundscapes und energetischem Jazz. Jones, der seine Musik als „Konfrontation gegen Apathie und Ego“ versteht, und Yoshihide, der für überraschende und experimentelle Sounds sorgt, lassen in dieser Premiere Momente entstehen, in denen - ganz im Sinne von Sun Ra - „nur das Unmögliche geschieht“.

 

Service und Ticketing

Die Resonanz auf das diesjährige Festival ist hoch und die musikalischen Wanderungen namens „We Hike Jazz“ zum Asitz und zur Steinalm sowie die Shortcuts-Pässe sind bereits ausverkauft.
Mainstage-Tickets sind noch verfügbar, auch die VIP-Option für ein erweitertes Festivalerlebnis ist weiterhin buchbar: https://tickets.jazzsaalfelden.com/

Als digitaler Begleiter bündelt die kostenlose JAZZ SAALFELDEN App alle wichtigen Details direkt auf dem Smartphone. Dank regelmäßiger Push-Benachrichtigungen bleiben Besucherinnen und Besucher über das aktuelle Geschehen sowie kurzfristige Updates stets auf dem neuesten Stand.


Achtung!
Die Pressekonferenz findet am 27. Mai 2026 bereits um 9.30 Uhr im Weinarchiv der Blauen Gans in Salzburg statt.
 Anmeldungen bitte an selina.hoerl@saalfelden-leogang.at

 

 Image:  Mel*E by ApolloniaTheresaBitzan