Hoher Besuch: Saalfelden Leogang als Best-Practice-Beispiel für Ganzjahrestourismus und Produktentwicklung am Berg

Montag, 03.08.2026

Hoher Besuch: Saalfelden Leogang als Best-Practice-Beispiel für Ganzjahrestourismus und Produktentwicklung am Berg

Eine hochrangige griechisch-österreichische Delegation, mit der griechischen Tourismusministerin Olga Kefalogianni an der Spitze, besuchte kürzlich Saalfelden Leogang, um sich über die erfolgreiche Entwicklung der Region zur Ganzjahresdestination und die Produktangebote am Berg auszutauschen.

Der Besuch ist eine besondere Anerkennung für den Weg, den Saalfelden Leogang in den vergangenen Jahren konsequent eingeschlagen hat. Die Region gilt heute auch international als Best-Practice-Beispiel dafür, wie ganzjährige touristische Wertschöpfung, hochwertige Erlebnisse und regionale Lebensqualität erfolgreich miteinander verbunden werden können.

Im Austausch mit den Verantwortlichen vor Ort stand vor allem die Frage im Mittelpunkt, wie saisonale Abhängigkeiten reduziert und Beschäftigung sowie Wertschöpfung über das gesamte Jahr hinweg gesichert werden können. Besonders die Vielfalt der Erlebnisse, die in Saalfelden Leogang am Berg geboten werden, beeindruckte die Delegation, die seitens Österreich von Ulrike Rauch-Keschmann, Sektionschefin für Tourismus im Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus geleitet wurde. 

 

Die griechische Tourismusministerin Olga Kefalogianni erklärt: „Mit großer Freude habe ich Saalfelden Leogang besucht – eine der führenden Bergdestinationen Österreichs, die als Beispiel für die Entwicklung eines umfassenden Ganzjahres-Tourismusangebots dient, das auf nachhaltigem Wachstum und der Förderung der lokalen Identität basiert. Die Entwicklung des Bergtourismus hat für die griechische Regierung hohe Priorität. Der Bergtourismus kann eine entscheidende Rolle beim Schutz des Natur- und Kulturerbes sowie bei der Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Klimawandel spielen. Gleichzeitig eröffnet er den europäischen Berggemeinden neue Perspektiven und bereichert das Reiseerlebnis erheblich. Bei unseren Gesprächen mit der österreichischen Regierung wurde bestätigt, dass eine nachhaltige Tourismusentwicklung für beide Länder eine gemeinsame strategische Priorität darstellt. Der Austausch bewährter Verfahren und Fachwissen sowie die Entwicklung moderner Standards für den Bergtourismus bilden wichtige Bereiche für die weitere Zusammenarbeit beide Länder.“

„Der Arbeitsbesuch der griechischen Tourismusministerin in Saalfelden Leogang zeigt das große Interesse an österreichischen Erfolgsmodellen und der Kompetenz, die es hierzulande bei der nachhaltigen Entwicklung von Bergdestinationen gibt. Der explizite Fokus auf Ganzjahrestourismus von Saalfelden Leogang steht auch ganz im Einklang mit unserer neuen Tourismusstrategie Vision T - im Vergleich mit vielen anderen europäischen Ländern nimmt Österreich hier bereits eine Vorreiterrolle ein“, so Ulrike Rauch-Keschmann, Sektionschefin für Tourismus im österreichischen Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus.

„Der Besuch dieser hochrangigen Delegation ist für uns eine große Wertschätzung und zeigt, dass die Entwicklung Saalfelden Leogangs zur Ganzjahresdestination und die Produktvielfalt auch international Anerkennung findet. Dieser Erfolg ist eine Gemeinschaftsleistung der gesamten Region. Nur durch das engagierte Zusammenspiel unserer Gastgeberinnen und Gastgeber, der Bergbahnen und Leistungspartner, Gemeinden und Einheimischen können wir ganzjährig Qualität bieten und Saalfelden Leogang nachhaltig weiterentwickeln“, betont Marco Pointner, Geschäftsführer der Saalfelden Leogang Touristik GmbH.

 

Foto: v.l.n.r. Geschäftsführer der Saalfelden Leogang Touristik, Marco Pointner; Tourismusobfrau Leogang, Nadja Blumenkamp; griechische Tourismusministerin, Olga Kefalogianni; Tourismusobmann Saalfelden, Hannes Riedlsperger; Geschäftsführer der Leoganger Bergbahnen, Kornel Grundner; // Credit: saalfelden-leogang.com / Michael Geißler