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Wandern

400 Kilometer kompetent gepflegte Wanderwege und Klettersteige

Wandern ist eine Wohltat für Körper, Geist und Seele. Saalfelden Leogang, mitten im Herzen der Salzburger Bergwelt gelegen, bietet seinen Gästen eine dichte Breite an wohltuenden Wanderangeboten. Das imposante Massiv der Leoganger Steinberge und des Steinernen Meeres, sowie die sanft geschwungenen Grasberge sind so im Salzburger Land nicht noch einmal zu finden.

Kaum eine Freizeitaktivität ist so einfach und zugleich so vielfältig wie das Wandern. Die Übergänge vom gemächlichen Spaziergang zum ausgedehnten Power Walking bis hin zum herausfordernden Bergerlebnis sind oft sehr fließend. Über 400 Kilometer Wanderwege umfassen die markierten und stets gepflegten Wanderwege. Damit gehört die Urlaubsregion in der Salzburger Bergwelt zu den größten und beliebtesten Wandergebieten Österreichs.

Almwandertaxi

NEU - Almwandertaxi - sanft mobil auf die Alm!

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Kraftplätze

Kraftplätze ermöglichen Ihnen nicht nur Energie zu tanken, sondern auch die Seele baumeln zu lassen und die Reichhaltigkeit unserer Natur zu bestaune...

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Digitale Wanderkarte

Über 400 Kilometer umfassen die markierten und kompetent gepflegten Wanderwege und Klettersteige...

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Themenwanderwege in Saalfelden Leogang

Saalfelden Leogang, inmitten Salzburg's Bergwelt gelegen, bietet seinen Gästen eine große Vielfalt an Wandermöglichkeiten. Um diese beliebte Sportart ...

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Weitwanderwege

Saalfelden Leogang, mitten im Herzen der Salzburger Bergwelt gelegen, bietet seinen Gästen eine dichte Breite an wohltuenden Wanderangeboten. Bei dies...

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Geführte Wanderungen / Wanderprogramm

Abwechslungsreiches Wanderprogramm auf den schönsten Wegen und saftigen Almwiesen der Urlaubsregion Saalfelden Leogang. Das wöchentlich wechselnde Wan...

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Wandern ohne Gepäck

...ein Erlebnis mit Vielfalt und Abwechslung. Verschiedene Wanderwochen ohne Gepäck durch die traumhaften Orte des Saalachtales stehen zur Auswahl. Je...

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Wanderführer

Als Bergwanderführer führen wir Sie auf leichten bis anspruchsvollen Wandertouren und sorgen dafür, dass sie Ihren Ausflug in die Natur in vollen Züge...

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Bewirtschaftete Alm- und Berghütten

Was gibt es Schöneres als ein großes Glas Buttermilch und eine zünftige Jause nach einer schweißtreibenden Wanderung? Die vielen alten Schutzhütten wi...

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Wanderbus

Die vielfältigen Salzburger und bayerischen touristischen Angebote und Möglichkeiten grenzüberschreitend zusammenzuführen und zu kommunizieren und übe...

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Bergbahnen

Der Biberg in Saalfelden ist hat eine 1,6 km lange Sommerrodelbahn! Für unvergessliche Momente sorgen grüne Almwiesen, die herrlichen Wälder der Bergw...

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Rund ums Wandern

Passen Sie Ihre Wanderung an die eigene Kondition an! Studieren Sie die Route, VOR Antritt der Wanderung auf der Karte sorgfältig und informieren Sie...

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Der Weg ist das Ziel - Eine Geschichte übers Wandern

Das entschleunigte Fortbewegen in der Natur ist der ideale Ausgleich zum hektischen Alltag: Kräfte tanken, zur Ruhe und wieder zu sich selber kommen. Dass man auf seiner Wanderung auch so einiges lernen kann, habe ich auf der Steinalm erfahren.

Erste Sonnenstrahlen durchbrechen die Reste der Nebelfetzen, die sich Spinnwebengleich noch hier und da über das Saalfeldner Becken spannen. Ausblick und Horizont weiten sich und das geschäftige Treiben bleibt im Tal. Mit jedem erklommenen Höhenmeter schwinden auch die Sorgen und Nöte des Alltags – oder pendeln sich auf die Größe und Wichtigkeit ein, die ihnen eigentlich gebühren.

GENUSSWANDERN.

Mit jedem Schritt, den ich tue, streife ich ein paar Tropfen Tau von den noch feuchten Gräsern ab. Das Zwitschern der Vögel, das Plätschern eines Bächleins und ein Knacksen im Geäst – das sind die Geräusche, die im Wald dominieren. Langsam bewege ich mich den Weg über den Fuchssteig in Richtung Steinalm hinauf. Immer wieder werde ich „Hamburger Urgestein“ von offensichtlich Geübteren überholt und immer wieder schmettert man mir ein freundliches „Griaß di!“ entgegen. Es macht mir nichts aus, dass ich nicht der Schnellste bin: Nicht vorrangig um das Erreichen eines Ziels, sondern um das Unterwegssein dorthin geht es beim Wandern. „Wandern ist eine Tätigkeit der Beine und ein Zustand der Seele“, meinte der Essayist Josef Hofmiller Anfang des 19. Jahrhunderts. Genau das bekomme auch ich jetzt zu spüren. Obwohl ungeübt, genieße ich meinen Marsch.

SAFTIGE BERGWIESEN.

Und wenngleich nach Konfuzius der Weg das Ziel ist, bin ich freudig überrascht, als ich nach einer guten Stunde Fußmarsch die saftige Bergwiese Steinernen Meeres aus der Nähe zu bestaunen, einfach zum Genießen und Rasten. Wieder strömt eine Gruppe von Bergwanderern an mir vorbei, wieder ein lautes „Griaß di!“ Irgendwann erwidere ich ein „Griaß di!“ – wenngleich ein norddeutsch angehauchtes und nicht wissend, was ich da eigentlich sage. Bei der Hütte angelangt, stellt sich mir die Frage: Soll ich mir nun eine „Almwiese” bestellen oder eine reichhaltige „Brettljause”? Auf alle Fälle einmal ein großes „Skiwasser“. Hüttenwirt Tom hat einen flotten Spruch auf den Lippen und serviert mir prompt das kühle Getränk.

LEBEN EINES HÜTTENWIRTS.

„Für mich ist die Steinalm der schönste Arbeitsplatz der Welt!“ Er hat die Almhütte in liebevoller Kleinarbeit generalsaniert und sogar eine „hütteneigene“ Fotovoltaikanlage in - stalliert. Die Steinalm sei ein ganz besonderer Platz, sagt er: „Vor allem, weil sie eine der letzten Almen ist, die nur zu Fuß erreichbar ist.“ Einzig eine Materialseilbahn erleichtert dem Hüttenwirt das Leben. Getränke sowie Milch, Brot, Speck, Wurst, Käse und Gemüse von regionalen Bauern werden so täglich frisch auf den Berg transportiert, um Almwiese, Brettljause und Co. zubereiten zu können. Übrigens handelt es bei der ‚Almwiese’ um eine vegetarische Jause mit Aufstrichen, Käse, Gemüse frischen Kräutern aus dem eigenen Kräutergarten.

AUF DEN WEG MACHEN.

„Wo geht’s da hoch?“, frage ich den Hüttenwirt und auf den Weg, der hinter der Alm weiterführt. „Da kann man zur Peter-Wiechenthaler- Hütte oder noch weiter zum Persailhorn aufsteigen. Da hinaufzugehen ist aber nur für Geübte empfehlenswert“, erklärt Tom. Ich bleibe vernünftig und entschließe mich dazu, wieder nach Saalfelden abzusteigen. Kurz halte ich noch einmal inne: „Eine Frage hätte ich da noch: Was hat es eigentlich mit diesem, Griaß di!’ auf sich? Das scheint ja hier jeder zu sagen.“ Tom lacht, erklärt aber bereitwillig: „Das heißt so viel wie, Grüß dich!’ Du musst wissen, in den Bergen ist man oberhalb von 1.000 Metern per Du!“ Und die Steinalm liegt eben auf 1.268 Metern über dem Meeresspiegel.

120 Jahre Erstbesteigung Fahnenköpfl

2165 m in den Leoganger Steinbergen

Die Erstbesteigung des Fahnenköpfls erfolgte im Jahre 1893 durch die Bergführer Josef Oberlader (Priesteregger) und Sock, durch den als Priestereggkamin bekannten Aufstieg.

Josef Oberlader hatte bei seiner Besteigung einen Bergstock mit, befestigte diesen am Gipfel und band ein Tuch daran, daher der Name Fahnenköpfl. Die sich derzeit am Fahnenköpfl befindliche Eisenfahne wurde 1921 vom Christlich Deutschen Turnerbund aufgestellt. Die vier F in der Fahnenmitte waren ihr Symbol und stehen für „Frisch – Fromm – Fröhlich – Frei“

Der Achtundzwanzigjährige Oberlader war damals der erste Hüttenwirt auf der neu erbauten und nahe gelegenen Passauerhütte.  Er war zu seiner Zeit ein beliebter Bergführer und anfangs viel in den Berchtesgadener Alpen sowie im Kaisergebirge unterwegs. Später führte er auch im Dachsteingebiet und in den Dolomiten.

Laut Aufzeichnungen in seinen Führerbüchern, die im Bergbaumuseum ausgestellt sind, wurde er von seinen Gästen geschätzt und als sehr guter Führer und exzellenter Kletterer beschrieben. Zu seinen Gästen gehörte auch der bekannte Bergmaler Edward Theodore Cotton.

In späteren Jahren wurde das Fahnenköpfl ein beliebter Kletterberg. Als bekannteste Route bei den extremen Kletterern ist wohl die schon 1924 erstbestiegene Süd kante durch Letten Bauer und Gefährten zu erwähnen. Diese Route galt lange Zeit als die schwierigste in den Ostalpen.

Albert Herzog aus Leogang hat diese Route, welche auch heute noch den Schwierigkeitsgrad VI aufweist, bis heuer bereits hundertmal durchstiegen.

Die Westwand wurde 1957 von Spitzer Ignaz und Hagenauer Helmut erstmals durchklettert und 1958 von Steiner Leo und Hammerschmied Hans über andere Routen weiter erschlossen. Heute führen durch diese Wand mehrere Routen bis zum Schwierigkeitsgrad VIII.

Als sehr lohnenswerte Tour unter den leichten Klettereien ist die Gratüberschreitung vom Fahnenköpfl zum Mitterhorn zu nennen. Sie wurde 1894 von den Gebrüdern Hilzensauer und Herrn Mayrhofer aus Passau zum ersten Mal begangen.

Löwen Alpin Card

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