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Bernhard Tritscher

Profile

Date of Birth: 25 April 1988
Birthplace: Zell am See
Place of residence: Saalfelden
Club: SK Saalfeld
Occupation: Trained electrical engineering technician, now sports soldier 
Nickname: Berni
Hobbies: Mountain skiing, downhill mountain biking, roller skiing, Nascar

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Interview: Langlaufen aus Leidenschaft

Der 25-jährige Saalfeldener Bernhard Tritscher ist einer der wenigen Langläufer im ÖSV-Kader, der bei internationalen Bewerben im Sprint aufzeigt. National gehört er zu den absoluten Spitzensportlern, war er doch zuletzt 5-facher Österreichischer Staatsmeister im Langlauf. Seine sportlichen Anfänge absolvierte er in seiner Heimat und hinterlässt bis heute hier noch seine Fußabdrücke.

Berni, erzähl uns ein bisschen: Wie hat deine Langlauf-Karriere angefangen?
Angefangen hat meine Karriere eigentlich als Skispringer und Nordischer Kombinierer. Ich wollte unbedingt Skispringen und so besuchte ich die Skihauptschule in Saalfelden. Dort entwickelte ich mich dann als Nordischer Kombinierer, weil ich relativ gut Langlaufen konnte. Nach der Skihauptschule war  mir dann klar, dass ich mal Profisportler werden möchte und so gaben mir meine Eltern die Chance das Nordische Ausbildungszentrum in Eisenerz zu besuchen. Dort konnte ich neben dem Sport noch den Beruf als Elektriker erlernen. Da mir in der Zeit in Eisenerz das Langlaufen und das Training eines  Langläufers immer mehr Spaß machte als das Skispringenm und ich auf der Sprungschanze nicht wirklich gut war, wechselte ich schlussendlich mit 20 Jahren zu den Langläufern.

War es von da an ein harter Weg bis ins Spitzenfeld?
Ja, der Umstieg von den Kombinierern zu den Langläufern war ziemlich hart. Bei den Kombinierern zählte ich zu den besten Läufern und bei den Langläufern musste ich mich erst mal wieder hinten einreihen. Das Laufniveau bei den Spezialisten war deutlich höher. Es waren ca. zwei harte Jahre, in  denen ich um den Anschluss kämpfte. Ich trainierte hart und dann kamen die ersten größeren Erfolge  auch bei den Langläufern. Plötzlich kam ich zum Weltcup und konnte völlig überraschend gleich voll  aufzeigen mit Platzierungen im Spitzenfeld. Nun bin ich seit ca. drei Jahren ständig im Weltcupzirkus  unterwegs und es läuft gut!

Trainierst du heute noch viel in Saalfelden Leogang?
Ich trainiere sehr viel und auch sehr gerne in unserer Region. Als Ausdauersportler bin ich im  Sommer viel in den Bergen oder am Rad unterwegs. Dafür ist es in Saalfelden Leogang einfach  perfekt. Im Winter bietet unsere Gegend auch für Langläufer perfekte Trainingsbedingungen. Ich  laufe viel auf der Ritzenseeloipe und bereite mich zwischen den Wettkämpfen meistens dort vor. Im Jänner 2013 hast du beim Skimarathon die Bestzeit der 21-km-Distanz klar unterboten und den Sieg für dich entschieden.

Eine besondere Ehre in der eigenen Heimatstadt?
Ja, der Skimarathon war für mich ein sehr schönes Rennen. Auch die Streckenführung ist dort einfach genial. So ein Volkslanglauf ist schon was Besonderes, und dann noch vor meiner Haustür. Ich bin froh, dass ich diesen Wettkampf gewonnen habe. Wenn ich Zeit habe, werde ich dort sicher nächstes Jahr wieder mitlaufen.

Hast du einen Lieblingsplatz/-ort, wenn du in Saalfelden bist?
Mein Lieblingsplatz ist eigentlich auf der Steinalm in Saalfelden. Dort laufe ich immer wieder im Training hinauf und genieße einfach die Ruhe und die tolle Aussicht.

Welche Ziele setzt du dir für Olympia 2014 in Sotschi, Russland?
Erstes Ziel ist es natürlich, die Qualifikation für Olympia zu schaffen. Im Sprint strebe ich eine Top-10-Platzierung an. Als zweites will ich auch über die Marathondistanz (50 km Skating) an den Start gehen.

Career

Bernhard Tritscher (born April 25, 1988 in Zell am See, Pinzgau) is a Salzburg cross-country skier who competes for the SK Saalfelden. The trained electrical engineering technician visited the ski college of Saalfelden and the Nordic Eisenerz Training Centre and began with SK Saalfelden as a Nordic combined athlete. A victory in the Alps Summer Cup 2007 in Einsiedeln, Switzerland remained his best gain; in the B- World Cup (Continental Cup) on the other hand, did not come out on top. So in 2007 he switched over to the special cross-country skier camp, where he was regularly used in the Alps Cup from as of January.


Promising results

From 2010, he achieved promising results there too, he was ranked third once, twice fifth, after he had even come in second once and third place in the sprint qualifying. At the U23 World Championships in Hinterzarten, Germany, he was ranked 7th. At the end of the season, on 14 March 2010 in Oslo, Tritscher was allowed to start in the World Cup for the first time, finishing 54th. A little later he got Silver behind his club colleague Manuel Hirner at the at the Austrian Championships in the 30km skating.

Tritscher opened the 2011 season with two exclamation marks. In Dusseldorf he reached 14th place in the sprint and the next day even ranked 4 in the team sprint. On 5 January 2011, by finishing 11th in the sprint at Toblach he achieved his best individual result, which he improved to 10th place in Russia in early February.

Other victories:

World Championships

21st place in the Sprint in 2011

World Cup 

4th place in the team sprint in Dusseldorf in 2010
10th place in the sprint in Rybinsk in 2011
11th place in the sprint in Toblach (Tour de Ski) in 2011
14th place in the sprint in Düsseldorf in 2010

U23 World Championships

7th place in the sprint in 2010
15th place in the 15-kilometre Freestyle in 2011

Europa Cup

3rd place Europa Cup Ramsau in 2011
4th place Europa Cup Welsberg in 2010
5th place Europa Cup Campra in 2011

National Championships

Gold in the 30 km freestyle mass start in 2011
Silver in the 30 km freestyle mass start in 2010
Gold in the 50 km freestyle mass start (Roller skis) in 2011