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Wenn die Töne ihre Spuren finden....

Herbert Pixner Projekt auf dem Berg der Sinne

Es ist Juni und somit ist es wieder einmal Zeit für die erste Tonspur am Asitz. Herbert Pixner eröffnete mit seinem Quartett die fünfteilige Event Serie auf dem Hausberg von Leogang. Die Karten waren schon seit einem Monat ausverkauft und alle freuten sich auf die Südtiroler.

Das Wetter spielte super mit und so fand das Konzert im Freien statt. Mitten auf einer Naturarena, mit einem unsagbar schönen Hintergrund: den Leoganger Steinbergen. Es war frisch hier auf über 2000 hm, auch wenn die Sonne schien. Aber hierfür wurde schon vorgesorgt, überall waren Decken ausbreitet, in die man sich einkuscheln kann. Schnell noch was zu Trinken und frische Bladl’n mit Preiselbeeren geholt und schon kann es losgehen.

Herbert Pixner ist nicht nur ein überaus beindruckendes, musikalisches Talent – nein, er ist mit seiner humorvollen Art auch ein unglaublich guter Geschichtenerzähler. Die Musikstücke, die er nach den Erzählungen spielte, passten immer genau zu der jeweiligen Stimmung, die die Geschichte beim Hörer hinterlassen hatte. 

Er erzählte unter anderem von Blues Brandtner, der während eines Konzertes starb, den Tod aber noch überreden konnte, das Konzert fertig zu spielen. Nach der etwas gruseligen, jedoch auch überaus lustigen Geschichte, folge dieses Stück:

Eine weitere Geschichte handelte von der Sage der Sennentuntschi, einer Mörderpuppe auf einer Alm.
„Es waren einmal 3 Hirten, die im Sommer auf einer Alm arbeiteten. Sie kamen nie ins Tal und nie kam sie jemand vom Tal herauf besuchen. Eines Tages stand jedoch plötzlich ein Bauer vor Ihrer Türe, mit 3 Flaschen Absinth. Noch in der derselben Nacht leerten die 3 diese Flaschen und sie bastelten in ihrem Rausch eine Puppe aus Lumpen und Stroh – sie tauften sie auf den Namen  „Sennentuntschi“ – jedoch statt Wasser, verwendeten sie Absinth. Als sie am nächsten Tag wach wurden, war die Sennentuntschi lebendig. Fortan putzte, kochte und wusch sie für die drei Hirten – bis es Herbst wurde. Als die drei wieder zurück ins Tal wollten, planten sie die Sennentunschi auf der Alm zu lassen. Zu peinlich war ihnen ihr Aussehen. Also sperrten sie die arme Puppe in die Almhütte ein. Doch die Sennentuntschi rächte sich für diese Gemeinheit und brachte alle drei Hirten um – schließlich häutete sie die drei und spannte sie auf Hüttendach.“

Langsam neigte sich der Abend dem Ende zu und auch die Sonne verschwand hinter dem Kitzbüheler Alpen. Die atemraubende  Aussicht bot einen Sonnenuntergang, wie wir ihn schon seit langer Zeit nicht mehr gesehen hatten. Nun ging es weiter zur „Alten Schmiede“, wo noch eine warme Almsuppe auf uns wartete. Beim Essen schwärmten wir noch alle von diesem wunderschönen Abend mit einer so außergewöhnlichen Volksmusik, gepaart mit Rock, Jazz, Blues und jeder Menge Humor. Danke, Herbert Pixner – wir werden uns bald wiedersehen!



                                                                                 Herbert Pixner Projekt: www.herbert-pixner.com
                                                                                 Website Tonspuren:
www.tonspurenamasitz.com


Ein Bericht von Daniela Neumayer /Saalfelden Leogang Touristik GmbH.