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Wanderung zum Birnbachloch

Schon in der Früh lacht die Sonne zum Fenster herein. Perfektes Wetter für eine Wanderung zum Birnbachloch in Leogang und anschließend Grillen am Bach.

Namensgeber für das Birnbachloch ist das 2634 Meter hohe Birnhorn. Es ist der höchste Gipfel der Leoganger Steinberge und für den imposanten 1400 Meter hohen Steilabfall bekannt. Das sind beinahe 1,5 km.


Der Weg führt an einem Parkplatz im Ullachtal sowie an schönen Grillplätzen vorbei. Markierungen weisen den weiteren Verlauf der Wanderung. Auf einen mühelosen Steig geht es bergab.

Früher, Ende des 19. Jahrhunderts, wurde hier Eis abgebaut. Münchner Bierbrauereien holten ihren großen Eisbedarf für die Bierkühlungen weitab ihrer Stadt vom Zeller See und auch vom Grießensee. Doch es gab schon damals warme Winter. Die Seen froren nicht immer zu. So begannen die Münchner "Eiswerke" am einst niedrigsten Gletscher Mitteleuropas, dem Birnbachgletscher, mit der Eisgewinnung.

Das Eis wurde in Blöcken abgebaut und über eine mehrere hunderte Meter lange Holzrutschbahn in den Örgenkessel getriftert. Vom Örgenkessel aus wurde das Eis mit Pferdefuhrwerken zum Gleisanschluss der Eisenbahn befördert. Eine Zeit lang waren bis zu 100 Arbeiter mit dem Schneiden, der Beförderung  und Verladung des Eises beschäftigt.


Das letzte Drittel des Steiges führt durch einen mit Latschenkiefern bewachsenen Hang. Kurz unterhalb des etwas westlich gelegenen Birnbachkees führt uns der auf den letzten Metern anstrengende Weg direkt zum Birnbachloch, das etwa auf 1291 Metern liegt. Das Ziel ist erreicht und wir setzen uns gemütlich an den Rand der Quellhöhle.


Nach kurzer Erfrischung geht es wieder Richtung Tal. Da werden Stöcke zum Grillen gesammelt. Bei den Grillplätzen angekommen, wird ein Lagerfeuer gemacht und die Stöcke müssen einen Spitz geschnitzt bekommen. Wenn das Feuer eine gute Hitze abgibt kann mit dem Grillen der Würstchen begonnen werden.
Nach dem abenteuerlichen Essen geht’s zum Bach und es werden „riesengroße“ Staudämme gebaut oder auch einfach nur die Steine die gefunden werden ganz bunt bemalt.

Ein Bericht von Andrea Neumayr /Saalfelden Leogang Touristik GmbH.