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Golf – eine echt „schwungvolle“ Sportart

Als ich vor 6 Jahren zur Saalfelden Leogang Touristik kam, dachte ich mir, dass Golf nur etwas für „Snobs“ oder gut betuchte ist. Vor drei Jahren wechselte ich vom  Gruppenincoming ins Marketing, war Hauptverantwortliche für das Thema Golf und begann  natürlich,  mich ein wenig mit dem Thema zu beschäftigen. Immer mehr interessierte ich mich für den aus meiner Sicht außergewöhnlichen Sport und entschied mich heuer für einen Golfkurs mit der Möglichkeit zur Platzreife-Prüfung.

Am ersten Kurstag zeigte uns Kurt Wucherer von der Golfakademie Urslautal den richtigen Griff für einen Golfschläger. Der kam mir zu Beginn sehr ungewohnt und nicht richtig vor, dass änderte sich jedoch nach einigen Schlägen. Das Putten ist dem Minigolf am ähnlichsten und machte mir keine großen Probleme. Das war allerdings erst der Anfang.

Der nächste Kurstag begann bereits mit dem Abschlag auf der Driving Range. Dafür bekamen wir alle ein Eisen mit Nr. 9. Nach ca. 10 Schwüngen ins Leere hatte ich nun das erste Erfolgserlebnis und traf das erste Mal den Ball. Er flog zwar noch nicht recht weit, aber zumindest schon etwas in die Luft. Nach weiteren 20-30 Schlägen flog der kleine weiße Ball dann schon etwas weiter und höher und ich wollte gar nicht mehr aufhören die Bälle in die Luft zu schlagen.

Weiter ging es mit dem „Pitchen“ und „Chippen“ auf dem Grün. Dafür verwendeten wir ein „Sand Wedge“. Das „Pitchen“ und „Chippen“ war für mich das Schwierigste und ich benötigte viel Geduld bis es mir richtig gelang den Ball hoch und kurz zu spielen. Nach einigen Versuchen wurde mir klar, dass oft weniger mehr ist und ich gar nicht so stark ausholen muss um den Ball in die Luft zu bekommen.

Nach einigen Kurstagen bekamen wir dann von Kurt bereits ein Golfbag, ausgestattet mit den Schlägern Driver, Eisen Nr. 7, Eisen Nr. 9, Sand Wedge, Putter, Tees und Bällen. Nach einigen weiteren Kurstagen und Übungen auf der Driving Range,  dem Pitching- und Puttinggrün, durften wir zum ersten Mal die 3 Übungslöcher bespielen. Ich war sehr aufgeregt und wollte keinen Fehler machen. Wie es der Teufel haben will,  funktionierte natürlich fast kein Schlag wie ich es mir vorgestellt hatte. Auf der zweiten Runde wurde es dann schon etwas besser und es machte mich nicht mehr so nervös, dass mir ständig jemand über die Schulter schaute.

Nach acht Kurseinheiten und selbständigem Üben auf den Übungslöchern und der Driving Range waren wir bereit für die Platzreifeprüfung. Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen und praktischen Teil. Nach bestandener Prüfung erhielten wir alle ein Zertifikat. Wir bekamen die Möglichkeit den restlichen Sommer auf den Übungslöchern gratis zu spielen. Ich hätte mir nie gedacht, dass mir das Golfen so Spaß machen würde! Für 2015 überlege ich sogar, Mitglied bei einem der Golfclubs in Saalfelden zu werden.

Legende:

Driving Range – Übungsplatz für lange Schläge

Pitchen, chippen - kurze Schläge (unter 50 Meter)

Sand Wedge - ist ein Golfschläger für Schläge aus dem Sandbunker heraus oder wird auch häufig für Annäherungsschläge außerhalb des Sandbunkers verwendet, wenn eine hohe Flugbahn des Balles erzielt werden soll

Driver - ist im Golfsport ein Golfschläger, der zum Abschlag an längeren Löchern verwendet wird. Manchmal wird er auch Holz 1 genannt

Eisen Nr. 7 & Nr.9 - Die Eisen werden für die mittellangen Schläge im Bereich von 70 bis 180m eingesetzt.

Putter - Der Putter wird für das Spiel auf dem Grün, manchmal auch auf dem Vorgrün, verwendet.

Tees - Ein Tee im Golfsport, entsprechend auch Golftee genannt, ist ein kleiner Stift aus Holz oder Kunststoff bzw. einer Verbindung aus beiden Werkstoffen, der beim Abschlag in den Boden gesteckt wird und auf den dann der Ball aufgelegt (aufgeteet) werden darf.

Ein Bericht von Manuela Dürnberger / Team der Saalfelden Leogang Touristik