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Noch 43 Tage bis zur Bike WM – was passiert danach?

20.07.2012

Noch 43 Tage bis zur Bike WM – was passiert danach ?

Unter diesem Motto haben die Saalfelden Leogang Touristik und die Leoganger Bergbahnen am 17. Juli 2012 zu einer Diskussionsveranstaltung ins Hotel Löwenhof geladen.

Diese in Kürze stattfindende Großveranstaltung stellt für die beiden Pinzgauer Gemeinden eine logistische, personelle und infrastrukturelle Herausforderung dar.

Doch schon heute machen sich die verantwortlichen Betriebe und Vereine über die Zeit danach Gedanken. Abschreckende Beispiele über Regionen, denen es nicht gelungen ist die aufgebaute Aufmerksamkeit und

Infrastruktur durch solche Großevents weiter optimal zu nutzen, gibt es einige. Stefan Pühringer, Tourismusdirektor der Urlaubsregion Saalfelden Leogang, stellte am Beginn die Frage: „Was passiert nach der Bike Weltmeisterschaft?“

Zur Beantwortung dieser Frage führte Rudi Eberl, Geschäftsführer der Leoganger Bergbahnen, die Zuhörer noch einmal die Erfolgsgeschichte des Bikepark Leogang vor Augen. Von den ersten Bikepark-Versuchen bis zur jetzt auszutragenden WM war es ein langer Weg. Der im September 2010 von der UCI erhaltene Zuschlag zur Ausrichtung der Bike WM, der ohne Schmiergeldzahlungen erfolgte, wie Rudi Eberl gut gelaunt (mit einem Augenzwinkern) betonte, stellt auch für die Bergbahnen eine große Herausforderung dar. Der Prokurist der Leoganger Bergbahnen, Kornel Grundner, betont in seinem Eingangsstatement, die seit der Bikepark Eröffnung stattgefundene enorme Spezialisierung sowohl der

Gastgeber als auch der Leistungsträger. So kann man an der Talstation der Bergbahnen alles finden was das Bikerherz begehrt. Eine Bikeschule, die unter anderem Fahrtechniktraining für alle Alters- und Leistungsklassen anbietet sowie einen Bike-Shop mit großer und vielfältiger Auswahl. Ole Zimmer, stellvertretender Chefredakteur der BIKE (Delius Klasing Verlag) und namhafter Meinungsführer in der Bikeszene, stellte in einem Impulsreferat die von seinem Magazin durchgeführte Trendstudie zum Thema Biker vor. Darin zeigte er, dass man den Biker nicht als einen eindimensionalen Gast betrachten sollte, sondern als jemanden der viele Interessen im Urlaub hat.

Beispielsweise sind 36% der Biker auch Schifahrer und 1/3 von ihnen bezeichnen sich auch als Wanderer.
Damit können Synergien für die Region Saalfelden Leogang erzielt werden. Dass der Biker sehr viel campt, ist nach Ole Zimmer ein Gerücht, denn der durchschnittlich Biker ist 37 Jahre alt, bucht zu 70 % eine Unterkunft, davon 29% Hotels von der Kategorie 3 Sterne und mehr. Auch sucht er bewusst nach Hotels die auf Biker zugeschnitten sind, die z.B. Radkeller, Umkleideräume, Werkzeugkisten und anderes Equipment rund ums Radfahren anbieten.

An der anschließend stattgefundenen Diskussion bekundeten alle Teilnehmer ihren Willen an einer nachhaltig erfolgreichen Entwicklung der Destination, nach der Bike WM, zu arbeiten. Wie Paul Mitterer, Obmann des Tourismusverbands Leogang, sagte: „Die WM stellt einen hohen Arbeitsaufwand dar, aber die eigentliche Arbeit beginnt erst nach der WM.“

Für die Zukunft, strich Stefan Pühringer hervor, möchte man nicht nur die Infrastruktur weiter ausbauen und die Zusammenarbeit verstärken, sondern auch, und das war allen ein besonderes Anliegen, den Nachwuchs besser fördern.

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