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Manche mögen‘s extrem: 24 Stunden Wanderung am Limit

20.05.2015

Stoabergmarsch24 am 6. und 7. Juni 2015 zwischen Salzburg und Tirol

Der Stoabergmarsch24, eine 24 Stunden Wanderung zwischen Salzburg und Tirol, geht heuer am 6. und 7. Juni in die dritte Runde. Dabei legen die TeilnehmerInnen etwa 50 Streckenkilometer und 4.600 Höhenmeter von Saalfelden bis Waidring innerhalb von 24 Stunden zurück - eine abwechslungsreiche Wanderung am mentalen und körperlichen Limit. Der Teilnehmer von 2013 Kornel Grundner, Geschäftsführer der Leoganger Bergbahnen, berichtet seine Erlebnisse im Interview.


Herr Grundner, wie kommt man auf die Idee, an so einer waghalsigen und anstrengenden Wanderung teilzunehmen?

„Für mich war die Hauptmotivation vor allem die persönliche Herausforderung. Eine 24 Stunden Wanderung ist etwas, was man normalerweise nicht so einfach machen kann. Aber nachdem hier alles rundherum perfekt organisiert ist und die Tour von einem Profi geführt wird, kann man sich auf so ein Wagnis einlassen. Zudem gibt es ein Begleitfahrzeug und mehrere Checkpoints entlang der Strecke, dadurch wird das Risiko überschaubar. Daher bin ich von Beginn an mit Spaß an die Sache heran gegangen.“

 

Wie haben Sie sich auf die Wanderung vorbereitet?

„Ich war schon ein paar Mal davor wandern, aber ein spezielles Training hat es bei mir nicht gegeben. Das habe ich ein bisschen unterschätzt. Das Wichtigste in der Vorbereitungsphase ist gutes Equipment: Feste Wanderschuhe, ausreichend warme Kleidung sowie Regenschutz. Du weißt ja nie, was das Wetter bereithält.“

 

Ist der Stoabergmarsch24 mehr eine mentale oder eine körperliche Herausforderung?

 „Ich habe das Gefühl es war eine Mischung aus beidem. Körperlich sind die 24 Stunden schon anstrengend, aber dafür war das Wandertempo sehr moderat. Mental war es natürlich eine neue Erfahrung und eine große Herausforderung. Besonders wenn man um drei Uhr nachts nach einer Pause bei starkem Regen wieder in Schwung kommen muss und weitergehen soll. Das war sicher eine der größten Überwindungen. Mir haben hier die starke Gruppendynamik und die gute Verpflegung geholfen. Das Schwierige ist ja nur das Losgehen, denn nach spätestens einem Kilometer gehen die Füße wieder von allein.“

 

Sie sprechen von den anstrengenden Momenten. Was war denn das größte Hochgefühl in den 24 Stunden?  

„Ich hatte vorletztes Jahr sogar zwei Hochs: Das erste war auf dem Gipfel nach knapp 2.000 Höhenmetern. Hier hatten wir die höchste Stelle überwunden und das Glücksgefühl in Kombination mit dem Naturerlebnis war überwältigend. Das zweite Hoch war natürlich beim Zieleinlauf. Da war ich völlig übermüdet und habe nicht mehr so viel denken können. Mein einziger Wunsch war Hinsetzen und ein Weizen trinken (lacht).“

 

Wie sieht es mit Pausen während der Wanderung aus?  

„2013 gab es sechs Checkpoints für längere Pausen, eine davon mit Abendessen und Massage. Verpflegung für unterwegs gab es auch, das war alles top organisiert. Bei manchen Pausen gab es sogar Live-Musik - das war sehr wichtig für die mentale Motivation der Gruppe. Da ist man über jede Ablenkung froh. Bei einer Pause habe ich auch für ein paar Minuten die Augen zugemacht, aber Schlafen kann man das nicht nennen.“

 

Was würden Sie den TeilnehmerInnen von 2015 raten?  

„Ich denke, dass eingelaufenes Schuhwerk und gute Kleidung sehr wichtig als mentale Stütze sind. Man sollte die trockene Wechselkleidung in einem wasserfesten Beutel verstauen. Zusätzlich ist ein Regenschutz für den Rucksack empfehlenswert. 2013 haben zirka zehn Prozent der TeilnehmerInnen aufgegeben. Der häufigste Grund war aber nicht die körperliche Belastung, sondern Regen und Kälte.

 

Würden Sie noch einmal am Stoabergmarsch24 teilnehmen?  

„Wenn es sich zeitlich ausgeht, würde ich es sofort wieder machen. Es war eine tolle und horizonterweiternde Erfahrung! Unsere Landschaft in Saalfelden Leogang rund um das Steinerne Meer ist wunderschön, das Gruppenerlebnis war intensiv und mitreißend. Ich habe durch die Wanderung meinen Körper besser kennen gelernt und das eigene Durchhaltevermögen trainieren können.“

 

Kornel Grundner ist Geschäftsführer der Leoganger Bergbahnen und hat am

Stoabergmarsch24 2013 teilgenommen. Beim Stoabergmarsch24 legen die TeilnehmerInnen etwa 50 Streckenkilometer und 4.600 Höhenmeter zwischen Salzburg und Tirol innerhalb von

24 Stunden zurück – mit traumhaften Ausblicken auf die Leoganger Steinberge, das Steinerne Meer, den Hochkönig, die Kitzbühler Alpen und die Hohen Tauern. 

 

Auch dieses Jahr gibt es wieder die Möglichkeit, die eigenen Grenzen kennen zu lernen:

Wann: 06. Juni 2015, Wo: Rathausplatz Saalfelden, 07.30 Uhr, 09.00 Uhr: Start am Rathausplatz Saalfelden, 07. Juni 2015, Ziel: Waidring Dorfzentrum. Es wird ein Shuttle zurück zum Ausgangspunkt organisiert. Ersatztermin im Fall von Schlechtwetter: 27./28. Juni 2015. Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.saalfelden-leogang.com   

 

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