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Beste Werbung für Downhillsport

02.09.2012

Der Südafrikaner Greg Minaar und die Französin Morgan Charre krönen sich vor über 12.000 Zuschauern in Leogang zu den neuen Downhillweltmeistern.

Der Südafrikaner Greg Minaar krönt sich nach 2003 zum zweiten Mal zum Weltmeister im Downhill und lässt sich in Leogang von über 12.000 Zuschauern entlang der Strecke feiern: „Ich habe neun Jahre auf diesen Titel gewartet und in der Zwischenzeit viele Silber- und Bronzemedaillen gewonnen. Mit diesem Sieg bin ich dort gelandet, wo ich mich in den letzten 10 Jahren gewünscht habe. Ich bin einfach überwältigt.“

Ein Gefühl, das Lokalmatador Markus Pekoll mit dem südafrikanischen Weltmeister teilt. Der Schladminger kann sich lange auf den Hotseats der besten drei halten und landet mit Rang 10 sein bestes WM- Ergebnis: „Mir kommen fast die Tränen, es war so geil zum Fahren und so viele Leute an der Strecke, die mich gepusht haben. Das habe ich noch nie erlebt. Schon in der Gondel hatte ich Gänsehaut. Im Zielhang ist mir vielleicht ein wenig die Kraft ausgegangen, aber ich bin happy und muss den Veranstaltern gratulieren. Es ist die beste WM, die ich je erlebt habe und die geilste Werbung für unseren Sport.“


Enttäuschte Bernhard - überraschte Charre

Weniger gut lief es bei den Elite Damen. Schwer enttäuscht zeigte sich Petra Bernhard: „Für mich war die WM in Leogang das Rennen meines Lebens. Klar bin ich da enttäuscht, wenn es nicht mit einer Spitzenplatzierung klappt. Kurz vor dem Rennen bin ich noch gestürzt und habe dann im Rennen vielleicht einfach ein wenig zu viel gebremst.“ Auch Anita Molcik konnte ihr Ziel einer Top Ten Platzierung nicht erreichen.

Während das Herrenrennen von den großen Namen im Downhill dominiert wurde – Gee Atherton (GBR) wird Zweiter, Steve Smith (CAN) gewinnt Bronze – gab es bei den Damen mit Morgan Charre eine französische Überraschungssiegerin: „Ich hätte niemals mit einer Medaille gerechnet, bin aber super happy“, erklärt die Französin, die das Podium mit ihrer Landsfrau Emmeline Ragot und der Britin Manon Carpenter teilt. 


WM-Tross wechselt nach Saalfelden

Für die Veranstalter beginnt jetzt die logistische Herausforderung: „Wir haben uns mit dem Zwei-Orte-Konzept und den 12 Eventtagen ein Alleinstellungsmerkmal erarbeitet. Dank der 650 Helfer ist auch der Umzug machbar“, erklärt OK- Leiter Kornel Grundner.

„Heute sind perfekte Bilder aus der Region über die Bildschirme geflimmert. Nicht nur in Österreich wurde live übertragen, auch die Schweiz, Norwegen, Polen, Russland, Eurosport Asien, Italien und in Slowenien wurde live übertragen. Ca. 34 Millionen Zuschauer verfolgen insgesamt in den 12 WM- Tagen die ca. 108 stündige Berichterstattung aus Saalfelden Leogang“, freut sich Tourismusdirektor Stefan Pühringer.

Nächste Woche kämpfen die Trial-Biker und Cross Country Fahrer in Saalfelden um Edelmetall.

Die erste Medaillenentscheidung fällt am Mittwoch dem 5. September um 10.00 Uhr mit den Women Trials Worldchampionships.

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