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Chronologie Saalfelden

Historische Verdienste

Saalfelden wird schon früh zum Reiseziel für Alpinisten und Wintersportler

  • 1875 kommen mit der Eröffnung der Westbahnstrecke erste Urlaubsgäste nach Saalfelden.
  • 1881 wird der "Verschönerungsverein Saalfelden" gegründet, (Vorgänger Tourismusverband) und die Infrastruktur des Ortes wesentlich verbessert. In Saalfelden suchen die Urlaubsgäste Erholung und Entspannung von der Berufstätigkeit. Es entwickelt sich ein Erholungstourismus mit Freude an Natur und Kultur. Die Alpenvereine machen das Hochgebirge dem Massentourismus zugänglich. Saalfelden wird u.a. im „Baedekers Handbuch für Reisende“ als idealer Ausgangspunkt für den Wintersport angeführt, besonders das Steinerne Meer für den Alpinismus.

Saalfelden investiert früh in Schutzhütten und Steige zur Erschließung seiner Naturschönheiten

  • Der Aufenthalt von Bergtouristen und –wanderern veranlasst den Alpenverein zum Bau von Schutzhütten (Riemannhaus 1885, Statzerhaus 1891, Passauerhütte 1892): Das Riemannhaus gilt als besonders fortschrittlich, gibt es dort doch Bier und Schnäpse, Moosbeerbranntwein und Pinzgauer Fleischknödel, die in den Führern gerühmt werden.
  • Zahlreiche Naturschönheiten werden zugänglich gemacht, wie etwa die Seisenbergklamm, die Lamprechtshöhle oder die Vorderkaserklamm.
  • Die touristisch bedeutendste Erschließung des Steinernen Meeres ist der Ramseidersteig: In den Reiseführern werden besonders Ramseiden wegen der wildromantischen Lage, das Schloss Lichtenberg und die Steinalpe empfohlen.

Zu Beginn des 20. Jhdt. wirbt Saalfelden mit Tagesausflügen und Hochtouren

  • 1906 wird die Volks- und Bürgerschule eröffnet, der erste Tennisplatz in der Weißbachau und 1916 das erste Kino errichtet.
  • 1928 wird der Saalfeldener Bahnhof aus Vermarktungsgründen für den Fremdenverkehr in „Saalfelden am Steinernen Meer“ umbenannt. Saalfelden wirbt in einem 80-Seiten starken Werbebüchlein mit Tagesausflügen und Hochtouren.
  • 1930 wird ein Schwimmbad errichtet.
  • 1936 werden die bislang getrennten Gemeinden Saalfelden-Land und Saalfelden-Markt zusammengelegt

Saalfelden baut sein kulturelles Standbein auf

  • 1947 Der Biberglift wird gebaut, das Musikum Saalfelden wird gegründet, welches heute 23 Schüler-Lehrer-Musikgruppen verschiedenster Besetzungen umfasst und bei örtlichen Veranstaltungen für musikalische Untermalung sorgt.
  • Ab 1949 wird die kommunale Entwicklung Saalfeldens rasant vorangetrieben und dadurch die Lebensqualität für die Bewohner entscheidend verbessert: Die Wohnbaugenossenschaften „Heimat Österreich“ und „Bergland“ errichten Miet- und Eigentumswohnbauten. Durch die Erweiterung des Wohnraumes wächst auch der Bedarf an mehr Schulen, welche später errichtet wurden.
  • 1954 wird unter Mithilfe der US-Amerikaner der Ritzensee gebaut.
  • 1955: Nach Abzug der Alliierten wird das Marktbild verschönert, die Straßen repariert, Hotels errichtet.
  • 1965 eröffnet das Heimatmuseum Schloss Ritzen.
  • 1974 wird der Jazzclub Saalfelden gegründet, um zeitgenössische Musikformen zu präsentieren.
  • 1978 wird „Drei Tage Jazz“ das erste Mal (auf der Wiese der "Ranch“) abgehalten. In den darauffolgenden Jahren werden Fußgängerzone und Festsaal verschönert, die Allgemeine Sonderschule wird errichtet.
  • 1987 wird das Kulturzentrum „Echo“ gegründet.
  • Neben Schulerweiterungs- und Neubauten wird im Jahr 2002 das Kunsthaus Nexus als Zentrum für Kunst- und Kulturveranstaltungen eröffnet. Es bietet ein Programm aus Musik, Bildnerischer Kunst und Architektur sowie - in Zusammenarbeit mit den Partnervereinen VAUST und der Theatergruppe Saalfelden - Literatur und Theater.
  • 2005 wird der im Jahr 1980 errichtete Festsaal saniert und in ein modernes Kongresszentrum umgebaut. Das Straßennetz wird größtenteils saniert und weitere Großvorhaben in Planung genommen.

Musik spielt eine große Rolle in Saalfelden

  • Saalfeldens Kultur war schon immer stark in der Musik verankert. Ab dem Mittelalter gab es bereits eine kleine Orgel in der Kirche und eine eigene Kirchenmusik. Der älteste Eintrag über einen Musikverein mit eigenem Probelokal stammt aus 1841.
  • Eine sehr lange Tradition haben Volksmusik und Volkstanz. Ein Bericht aus 1798 besagt, dass die Saalfeldener ländliche Musik lieben und gerne Walzer tanzen.
  • Zahlreiche Sängergruppen, Tanzlmusi, Dreigsang, zahlreiche musikalische Kleingruppen, Holzmusi, Volksliedchor, Singkreis und Akkordeonverein haben eine lange Tradition in Saalfelden.
  • Durch die Gründung folgender Institutionen, ist Saalfelden fest in der Musik verankert: Veteranenkapelle (1872), Bürgermusik (1886), Streichmusik (1920), Eisenbahner Stadtkapelle (1901), Jazzclub Saalfelden (1974), „Drei Tage Jazz“ (1978), Kulturzentrum „Echo“ (1987), Kunsthaus Nexus (2002), Musikum Saalfelden.

Saalfelden ist das Wirtschafts-, Schul-, Kultur- und Einkaufszentrum im Pinzgau

  • Saalfelden ist nicht nur die drittgrößte Gemeinde des Bundeslandes Salzburg, sondern auch das Wirtschafts-, Schul-, Kultur- und Einkaufszentrum des Pinzgaus.
  • Lebensqualität: Das ehemalige Eisenbahnerdorf ist schön im offenen Tal am Steinernen Meer (Berg-Stadt) und zentral im Pinzgau gelegen und durch seine geografische Lage gut erreichbar. Es verfügt über eine überdurchschnittliche Zuwanderung aus den umgebenden Orten.
  • Unternehmen: In Saalfelden sind ca. 700 Wirtschaftsbetriebe ansässig und die Zahl der Unternehmensgründungen ist ständig steigend. Die Stadt ist laufend bemüht entsprechende Rahmenbedingungen für den Wirtschaftsstandort Saalfelden sicherzustellen. Das Wirtschaftsleben ist traditionell durch Handwerk und Gewerbe geprägt.
  • Neben Handel, Gewerbe, Industrie, Landwirtschaft, Kultur und Fremdenverkehr (Sport), gibt es in Saalfelden Schulen mit vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten.
  • Saalfelden ist bekannt als Schulstandort mit überregionaler Bedeutung (17 Schulen und über 800 Lehrer) und ist daher für über 3.200 Schülerinnen und Schülern zentraler Ausbildungsort für die gesamte Region.
  • Saalfelden ist ein starkes, klein-städtisches Einkaufszentrum: Saalfelden ist die „Bummelmeile von Leogang“.

Die Bevölkerung sind „Bürger“ und sozial engagiert

  • Saalfeldener zeichnen sich dadurch aus, dass sie „Burger“ sind: friedvolle Menschen, fein und gehoben.
  • Persönlichkeiten aus Saalfelden: Stefan Gimpl (Snowboard-Weltmeister); Simon Eder (erfolgreicher Biathlet); Mäzen Dietrich Mateschitz (Red Bull); Wolfgang Feiersinger Weltklasse-Libero (Fußball)
  • Sie engagieren sich stark im sozialen Bereich, was sich in einer großen Anzahl sozialer Einrichtungen bemerkbar macht.

Sommer- & Winterangebote

Saalfelden bietet seinen Gästen sowohl Sommer- als auch Winterangebote

Obwohl Saalfelden „nie so stark am Tourismus hing“ hat es für seine Besucher sowohl im Sommer als auch im Winter eine Fülle von Sport- und Freizeitmöglichkeiten zu bieten: Biken und Radfahren, Wandern, Walken, Bergtouren, Klettern, Schwimmen, Golfen und Sonnen.

Sommerangebot:

  • Die Natur um Saalfelden ist durch ein Wanderwegenetz für Wanderer und Radfahrer gut erschlossen.
  • Saalfelden und Leogang (und Saalbach-Hinterglemm) bieten ihren Fahrradgästen über 700 km Mountainbikewegen, Single-Trails und Bike-Park. Auch Elektroradfahren ist möglich.
  • Saalfelden liegt am Tauernradweg für Tourenradfahrer und bietet zwei nah beieinanderliegende 18-Loch Golfplätze Brandlhof und Urslautal.
  • Touristen können neben vier Schlössern, den 1954 künstlich in einer Moorgegend angelegten Ritzensee besuchen oder das Erlebnisschwimmbad Obsmarkt mit modernen Facilities.

Winterangebot:

  • Saalfelden bietet seinen Gästen nordische Wintersportmöglichkeiten wie Langlauf und Schneeschuhwandern, etc. (25% der Wintergäste sucht im nordischen Skisport eine Alternative zum Alpinsport).
  • Im Winter führen Loipen (150 km Doppel- und Skatingspuren in den unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden, die täglich gepflegt werden in Saalfelden-Leogang) durch das weite und offene Tal.

Sommer- und Winterangebot:

  • Bei Einsatz der SaalfeldenCard kann der Karteninhaber bei 53 Partnern aus Handel, Dienstleistung, Gewerbe Punkte sammeln und einlösen.

Besonderheiten

Einzigartig, abgrenzungsrelevant, wettbewerbs-überlegen: Saalfelden wird für seine Veranstaltungen und Kongressinfrastruktur geschätzt

Saalfelden zeigt hohe Kompetenz im Bereich Veranstaltungsmanagement: Neben zahlreichen (Bauern-)Märkten und Festen finden überregionale Veranstaltungen großen Anklang:

  • Jazzfestival Saalfelden: Das jährlich stattfindende, internationale Jazzfestival
    Saalfelden gilt wegen der hochklassigen Besetzung als das bedeutendste
    Jazzfestival Mitteleuropas.
  • Im Kunsthaus Nexus und im Congresszentrum sowie im Brandlhof finden internationale Tagungen und Seminare statt.
  • Saalfelden ist weltweit als „Fußballdorf in den Bergen“ für das Fußballtrainingslager bekannt (Trainingslager für Profimannschaften).
  • Seit 2006 findet der Triathlon TRI-Motion Austria, Salzburgs größtes Triathlon-Event, statt.
  • 2012 findet die UCI Mountain Bike & Trials World Championships in Saalfelden und auf den Strecken des Bikeparks in Leogang statt. Die Weltspitze der Mountainbiker ist dort anzutreffen.