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Geschichte der Leoganger Bergbahnen

Visionäre Pioniere verändern die Welt

Der Aufschwung

"Es waren schon äußerst enthusiastische Männer bei der Arbeit, als 1971 der erste Lift am Asitz eröffnet worden ist. Voller Hoffnung wurde der ersehnte Aufschwung von der ganzen Gemeinde begrüßt, der den Wintertourismus
ankurbeln sollte..."

Doch Frau Holle meinte es nicht gut in der ersten Saison...

"...der Schnee blieb beinahe aus und so konnten die angestrebten Quoten nicht erzielt werden. Voller Tatendrang, trotz kaum bestätigtem finanziellen Rückhalt, wurde begonnen die zweite Sektion zu erschließen, denn es war notwendig, die Skifahrer in höhere Gebiete zu befördern, um Schneesicherheit garantieren zu können.

Mit ihren begeisternden Worten schafften es Bürgermeister Dkfm. Dr. Albert Steidl und der Geschäftsführer der Leoganger Bergbahnen sowie spätere Bürgermeister Sebastian Madreiter, Einheimische, Politiker und Banken von der größten wirtschaftlichen und touristischen Chance Leogangs zu überzeugen – die Erschließung des Asitzkogels bis zum Zusammenschluss mit dem Glemmtal.“ Wirt Hans und sein Stammgast Horst sitzen auf der Terrasse und philosophieren über die alten Tage. Ja, der Anfang war schwer, aber es zog der ganze Ort an einem Strang, und so konnte das vermeintlich Unmögliche doch realisiert werden.


Impressionen


Mit Begeisterung Unerreichbares realisieren

Leogang war seit jeher ein Bergbaudorf. Ein paar Sommerfrischler mischten sich zudem während der warmen Monate unter die Einheimischen. Mit viel anderen wirtschaftlichen Einnahmen konnte der Ort nicht aufwarten.

Im Jahr 1970 wurde der Bergbau stillgelegt – er rentierte sich nicht mehr – und somit brach der Hauptwirtschaftszweig weg. Der Ruf nach touristischen Investitionen für den Winter wurde immer lauter. Beispiele aus den umliegenden Gemeinden, die wahre Konjunkturaufschwünge mit ihren tollen Skigebieten erlebten, wurden immer öfter herangezogen. In der Gemeinde wurde über zahlreiche Möglichkeiten diskutiert und so wurde der Wunsch nach Errichtung einer Bergbahn immer konkreter. Die örtlichen Gegebenheiten waren perfekt. Das bestätigte auch Prof. Fred Rösner, einer der weltweit führenden Experten für die Beurteilung von Skiabfahrten.

Aber: Es fehlte am Geld. Euphorie und Vertrauen waren unter den Einheimischen zum Glück so groß, dass sie ihre Ersparnisse in die neue Bergbahn investierten – und so wurde aus dem Traum „Bergbahn“ Realität.

Gründung

Gründung der Leoganger Bergbahn Gesellschaft

Am 5. März 1971 wurde die Leoganger Bergbahn Gesellschaft gegründet und noch im
selben Sommer wurde die Doppelsesselbahn Asitz I errichtet. Der erste Winter war aber, wie
Horst bereits erzählte, extrem schneearm. Diese Situation brachte das Weiterarbeiten der
Leoganger, allen voran Bürgermeister Dr. Albert Steidl und Geschäftsführer Sebastian Madreiter, nicht zum Erliegen. Nein, sie war sogar Impuls dafür, das Skigebiet Asitz sofort zur Gänze zu erschließen.

Aber: Es mangelte natürlich noch immer an Geld. Die Erweiterung wäre erst Jahre später geplant gewesen, wenn Einnahmen mit dem ersten Lift gemacht worden wären. Sie brauchten Sicherheiten, um einen langfristigen Kredit zu bekommen. Dr. Albert Steidl und Sebastian Madreiter führten geschickte Gespräche und im Endeffekt waren es zwölf Bürgen, die den sofortigen erfolgreichen Bauverlauf ermöglichten.

Doppelsesselbahn Asitz II & Schlepplifte

...Und so wurden im Sommer 1972 die Doppelsesselbahn Asitz II sowie zwei Schlepplifte in der Asitzmulde errichtet. In den nächsten zwei Jahren verdoppelten sich die Nächtigungszahlen und die bewegte und innovative Entwicklung der Leoganger Bergbahn GmbH nahm ihren Lauf:

  • Weitere Lifte kamen hinzu
  • Pisten wurden verbreitert
  • Parkplätze vergrößerten sich
  • Beschneiungsanlagen wurden errichtet
  • und irgendwann entsprachen die alten Lifte nicht mehr den neuen Standards und wurden somit ausgetauscht.

Resultat & Facts

Beeindruckende Ergebnisse durch den Fleiß der Einheimischen

Durch den Fleiß der Einheimischen können heute beachtliche Zahlen präsentiert werden:

  • Die Leoganger Bergbahnen verzeichnen im Winter über vier Millionen Fahrten mit neun Liftanlagen
  • im Sommer ca. 210.000 Fahrten
  • Rund 713.000 Nächtigungen werden jährlich in der Region Saalfelden Leogang gezählt
  • ca. 492.000 davon in Leogang

...und erfolgreiche Kooperationen wurden geschlossen, die nicht nur weitere Gäste anlocken, sondern auch die Marke Saalfelden Leogang positiv aufladen.

Heute sind wir stolz auf unseren Pioniergeist...

„...Wir schufen eine fundierte Grundlage für unsere Kinder und Enkelkinder. Die Gäste kommen hierher, weil sie die schöne Natur genießen, die gelebte Tradition miterleben und den gewachsenen Komfort in der hervorragenden Hotellerie und natürlich durch die Aufstiegshilfen genießen. Mit viel Fleiß wurde aus einem Bergbaudorf ein renommierter Tourismusort, der jedes Jahr wieder um eine innovative Einrichtung reicher wird. Zahlreiche Tourismuspreise bestätigen unser aller beharrlichen Geist für Neues, Schönes und Außergewöhnliches.“ Hans schwelgt in Zufriedenheit, weiß aber auch genau, wie viel Arbeit sie investierten, um diesen Standard erreichen zu können.