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Kirchen und Kapellen

Hier die wichtigsten im Überblick

Pfarrkirche Saalfelden

In Saalfelden ist bereits in prähistorischer Zeit eine Besiedelung nac...

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Zusätzliche Besonderheiten

Das stolzeste Wahrzeichen des heiligen Leonhard stellt in Leogang bis heute die mächtige Kette dar, die sich um die ganze Kirche spannt. Das seltene Motiv der Kettenumspannung findet sich nur bei Leonhardikirchen, und als einzige Leonhardikirche in der Erzdiözese Salzburg ist nur die unsere mit einer Eisenkette umschlossen.

Als zusätzliche Sehenswürdigkeit unseres Gotteshauses bietet sich das Gemälde „Maria in Erwartung“ (Fraubild um 1700), das vor über 50 Jahren aus Leogang verschwunden ist und 1984 vom Ulmer Brotmuseum zurückgekauft werden konnte.

Vierter Sakralbau in Leogang

Die gegenwärtige Pfarrkirche ist mindestens schon der vierte Sakralbau, der an dieser Stelle in Leogang steht. Man nimmt an, dass dem 1323 erstmals bezeugten Gotteshaus aus Stein ein solches aus Holz vorangegangen ist. 

Der ursprüngliche Patron der Kirche...

...war der heilige Ägydius, seit 1477 scheint jedoch nur mehr der heilige Leonhard, der „bayerische Hergott“, als einziger Kirchenpatron auf.

Pfarrkirche Leogang

Pfarrkirche Saalfelden

In Saalfelden ist bereits in prähistorischer Zeit eine Besiedelung nachzuweisen (Kupferbergbau). Nach den Kelten und Römern folgte nach der Völkerwanderung die letzte Siedlungswelle, nämlich die bajuwarische Landnahme. Und nach bajuwarischem Kirchenrecht hatte jeder Grundbesitzer das Recht, auf seinem Boden eine Kirche (damals: hölzerne Kapelle) zu bauen und einen ‚Pappo’ anzustellen.

Die Pfarre Saalfelden zählt zu den ältesten Pfarreien des Erzbistums Salzburg

Die Kirchenpatrone belegen, dass von hier aus die umliegenden Gebiete missioniert wurden (Mutterpfarre).

  • Um 788 wird erstmals Saalfelden urkundlich erwähnt.
  • Jahr 1000
    Um 1000 erfolgt die erste Erwähnung einer Kirche in Saalfelden.
  • 1188 wird erstmals ein Pfarrer (lat. „plebanus“) in Saalfelden genannt. 
    In der zweiten Hälfte des 15. Jhs. wurde die Pfarrkirche in gotischem Stil erweitert. Damals dürfte auch die Krypta entstanden sein. Mit 54,5 m Länge ist sie seither die größte Kirche des Pinzgaues.
  • 1618 wurde Saalfelden Dekanatssitz für den gesamten Pinzgau, erst später wurden die Dekanate Taxenbach und Stuhlfelden/Mittersill geschaffen.
  • Jahr 1811
    1811 wurde der gesamte Markt (108 Häuser) mit der Pfarrkirche und der Kirche zum Heiligen Geist ein Raub der Flammen. Im Zuge der Aufräumungsarbeiten brach das gesamte Gewölbe im Volksraum ein, nur das Gewölbe im Presbyterium blieb übrig.
  • Ab Jahr 2000
    In der gelungenen letzten Renovierungsphase (2000 abgeschlossen) wurden neue Sitzbänke (Wangen nach dem Vorbild der alten) angeschafft, die obere Empore entfernt, die zuvor darauf befindliche historische Mauracher-Orgel restauriert und tiefer gesetzt, die farbigen Fenster im Mittelschiff durch einfache Glasfenster ersetzt und der Volksaltar auf eine neue tiefer gelegene Altarinsel gestellt. In der Taufkapelle steht der einzige noch erhaltene spätgotische Flügelaltar (restauriert 2001 – 2003). Er ist aus mehreren, ursprünglich nicht zusammen gehörenden Teilen zusammen gesetzt. Die Reliefs der Flügel (um 1520) zeigen Szenen aus dem Marienleben).
  • Jahr 2006 
    Seit 2006 steht in unserer Pfarrkirche der aus dem Salzburger Dom stammende Volksaltar. Er ist mit Reliefschnitzereien von Jakob Adlhart versehen (Diözesanpatrone Rupert und Virgil mit Sbg. Dom, hl. Ehrentrudis, hl. Martin sowie Petrus und Paulus mit Petersdom).

    Die gotische Krypta ist ein besonders intimer Gebetsraum. Hier ist noch der Grabstein des ersten Saalfeldner Dechants, Georg Tauscher (+1627), zu sehen. Von den ursprünglich zahlreichen Grabdenkmälern unserer Pfarrkirche sind nur noch einige wenige am nördlichen Zugang zur Kirche zu sehen. 

    Die von Xandi Schläffer gefertigte Weihnachtskrippe im rückwärtigen Teil des linken Seitenschiffes ist nur während der Weihnachtszeit zu sehen.

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Einsiedelei Saalfelden

Historische Hintergründe

In Saalfelden pilgerten schon seit dem 16. Jh. Menschen zur Felsenhöhle oberhalb des Schlosses Lichtenberg, wo sie das Bildnis des hl. Georg, Schutzpatron der Tiere, verehrten.

1664 wurde Thomas Pichler, einem Bauernsohn aus Embach, die Erlaubnis erteilt, sich als Einsiedler oberhalb des Schlosses Lichtenberg niederlassen zu dürfen. Er baute jene Höhle, in der das Bildnis des hl. Georg verehrt wurde, zu einer Kapelle aus. 1677 wurde die Messlizenz gewährt.

Die Kapelle

Unterhalb der Höhle wurde die Einsiedelei an den Felsen gebaut. Zu seiner persönlichen Erbauung ist darin auch eine kleine Kapelle eingerichtet. Die Klausner besorgten insbesondere während der Nacht den Feuerwachdienst. Sobald sie einen Brand bemerkten, läuteten sie mit der Glocke. Als Entschädigung durften sie mit obrigkeitlicher Genehmigung in den Gemeinden

  • Saalfelden
  • Maria Alm
  • Leogang
  • Weißbach
  • St. Martin
  • und Lofer Spenden sammeln.

Obwohl das Eremitentum zu Beginn des 19. Jhs. verboten wurde, riss die Tradition – im Unterschied zu den meisten übrigen Einsiedeleien – in Saalfelden nicht ab. So finden sich auch heute noch nach dem Abgang eines Einsiedlers immer wieder genügend Bewerber. Sie werden vom Bürgermeister angelobt und vom Saalfeldner Pfarrer installiert. Weder von Gemeinde noch Kirche erhalten sie ein Gehalt. Der Einsiedler muss in der Lage sein seinen Lebensunterhalt selbst zu bestreiten. Derzeit wird unsere Einsiedelei von Bruder Raimund aus dem Kloster St. Lambrecht während der Sommermonate ausgezeichnet betreut!

Leogang und Saalfelden blickt auf eine sehr lange Geschichte zurück, in der einige der bedeutendsten sakralen Bauten des Landes Salzburg entstanden sind.

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Knappenkapelle St. Anna

Kapelle von außen

Geschichte: Die Kapelle im mittelalterlichen Bergbaudorf Hütten ist der Hl. Anna geweiht. Zurecht entsteht sofort die Frage, warum ein Bergbaukirchlein nicht der Hl. Barbara geweiht ist.

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Pfarrkirche Leogang

Pfarrkirche Leogang

1745 neu errichtet, prächtige barocke Innenausstattung.

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Pfarrkirche Saalfelden

Pfarrkirche Saalfelden

Die Pfarre Saalfelden zählt zu den ältesten Pfarreien des Erzbistums Salzburg.

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Felseneinsiedelei Saalfelden

Einsiedelei Saalfelden

Felseneinsiedelei, bewohnte Klause und Palfenkapelle,
1664. Schöner Aufstieg ca. 1 Stunde ab Ort.
Eintritt frei

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