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Aufführung - Die Schneekönigin

05. - 28. Februar 2015, 17:30 Uhr

Ein Wintermärchen für Familien

Im Februar 2015 inszeniert das Salzburger Theater ecce in Saalfelden Leogang ein Wintermärchen mit Livemusik, Akrobatik und Schauspiel für die ganze Familie. Die Aufführungen finden im Circus Zelt an der Talstation der Leoganger Bergbahnen statt.

„Die Schneekönigin“ des dänischen Schriftstellers Hans Christian Andersen gilt als eines seiner längsten und vielschichtigsten, aber auch schönsten Märchen. Es handelt von dem kleinen Mädchen Gerda, das seinen von der Schneekönigin entführten Bruder Kai sucht. Es geht darum, dass man bis ans Ende der Welt läuft, um einen Freund zu retten, dass man die wichtigsten Dinge nicht mit Geld kaufen kann und dass das Böse oft auch schön sein kann. Jewgeni Schwarz hat 1939 den Prosatext für das Theater bearbeitet. Nach „Der nackte König“, „Die verzauberten Brüder“ und „Zar Wasserwirbel“ ist „Die Schneekönigin“ die vorläufig umfangreichste und größte Aufführung eines Stückes des russischen Dramatikers. Reinhold Tritscher inszeniert den Stoff mit dem Theater ecce, mit Akrobaten, Musikern, der LAUBE Theaterwerkstatt und der Theatergruppe „Blaue Hunde“ der Lebenshilfe Salzburg. Die musikalische Leitung liegt bei Robert Kainar. Für das Bühnenbild ist Alois Ellmauer verantwortlich. „Die Schneekönigin“ läuft ab 5. Februar 2015 an der Talstation der Leoganger Bergbahnen.

Tickets sind ab 10. November bei den Vorverkaufsstellen (Tourismusverbandsbüros Saalfelden und Leogang und den Leoganger Bergbahnen) erhältlich.

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Termine

Details

Die Großmutter der Geschwister Kai und Gerda bekommt an einem Winterabend Besuch von einem unfreundlichen Fremden, einem reichen Kommerzienrat, der unbedingt die Rosen der Großmutter haben will, um sie teuer weiterzuverkaufen. Diese weigert sich jedoch vehement, da die Rosen ein Geschenk des Untermieters, eines Märchenerzählers, sind und man Geschenke nicht verkaufen darf. Der Fremde kündigt an, sich dafür zu rächen und bei seiner Königin, der Schneekönigin, zu beschweren. Diese erscheint kurz darauf und will Kai mitnehmen; sie bietet Kai dafür ein Leben in ewigem Wohlstand. Als Kai sich weigert, gibt die Schneekönigin ihm zum Abschied einen Kuss, wodurch sich das Herz des Jungen in einen Eisklumpen verwandelt. Wenig später hängt sich Kai mit seinem Schlitten an den Pferdeschlitten der Schneekönigin und wird entführt. Als er im Frühjahr noch immer nicht zurückgekehrt ist, macht sich Gerda auf die Suche nach ihrem Bruder. Das Rabenpaar Karl und Klara erzählt ihr, dass Kai möglicherweise der Bräutigam der Prinzessin Elsa geworden ist, und bringt sie zum Schloss. Der Prinz ist jedoch nicht Kai, sondern heißt Klaus. Er und Elsa haben durch die geschwätzige Krähe, einer Verwandten von Karl und Klara, jedoch schon von Gerda und Kai gehört und stellen ihr eine goldene Kutsche zur Verfügung, damit Gerda sicher zum Palast der Schneekönigin gelangen kann, um Kai zu retten.

Als Elsas eigentlich gutmütiger Vater, der König, auf Druck des Kommerzienrates Gerda einkerkern will, kommt ihr der Märchenerzähler zur Hilfe und duelliert sich mit dem Kommerzienrat. Mit der Hilfe von Klaus und Elsa können die beiden schließlich entkommen. Um Gerda doch noch aufzuhalten, setzt der Kommerzienrat eine Räuberhauptfrau und deren Bande auf die Goldkutsche an. Die Räuber freuen sich über die leichte Beute und wollen Gerda dem Kommerzienrat ausliefern. Als aber die Tochter der Räuberhauptfrau Gerda als Spielkameradin für sich behält, beauftragt der Kommerzienrat einen der Räuber, Gerda umzubringen. Dieser schleicht sich nachts zu Gerda in die Räuberhöhle, entpuppt sich aber als der verkleidete Märchenerzähler und befreit sie. Die Räubertochter ertappt die beiden bei der Flucht, lässt sich schließlich aber erweichen, Gerda gehen zu lassen und gibt ihr ihr sprechendes Rentier mit, das den Weg zum Palast der Schneekönigin kennt. Als Gerda den Palast der Schneekönigin erreicht, ist diese unterwegs, um den Frühling aufzuhalten. Kai soll in der Zwischenzeit das Wort „Ewigkeit“ aus Eissplittern zusammensetzen; als Belohnung hat ihm die Schneekönigin die ganze Welt und ein paar neue Schlittschuhe versprochen. Der innerlich vereiste Kai weigert sich zunächst, mit Gerda mitzugehen, taut aber wieder auf, als er von seiner weinenden Schwester umarmt wird und sie ihm von zuhause erzählt.

Als die beiden den Palast bereits verlassen haben, taucht plötzlich die Schneekönigin auf und versucht, die Geschwister zurückzuhalten; jedoch vergeblich, da Gerda vor nichts mehr Angst und Kai kein kaltes Herz mehr hat. Die Nachricht von Kais Rettung verbreitet sich schnell unter allen Freunden, die Gerda auf ihrer Reise getroffen hat. Die Großmutter schließt glücklich ihre Enkelkinder in die Arme und der Märchenerzähler meint, dass nichts und niemand sie jemals trennen kann, solange sie alle immer zusammenhalten. Ein Märchen über Blumen, die im Winter blühen und darüber, dass das Böse oft so schön ist. Ein Märchen darüber, dass man die wichtigsten Dinge nicht mit Geld kaufen kann. — Und auch ein Märchen darüber, was es bedeutet, dass man bis ans Ende der Welt läuft, um einen Freund zu retten.

Bilder

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Bilder aus der Vorführung

Copyright: Andreas Hauch
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