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Sonderausstellung im Schloss Ritzen

Die römischen Fresken - ab 1. Mai 2014



Bei den römischen Fresken von Saalfelden-Wiesersberg handelt es sich um den bedeutendsten Fund römischer Wandmalerei aus einer „Villa rustica“ in Salzburg. Die Fresken zeigen neben dem „Kampf der Giganten“ und Gottheiten auch eine Tierhetze wie sie im römischen Amphitheater stattfanden. Weiters sind an den Ecken lebensgroße Darstellungen der vier Winde zu sehen.

Die Wand- und Deckenmalereien zeugen von Repräsentationsbedürfnis und Wohnluxus eines römischen Villenbesitzers, der vor mehr als 1800 Jahren in Saalfelden lebte.

Der besondere Wert der Malerei liegt nicht nur in seiner Einzigartigkeit im Land Salzburg, die Bedeutung geht weit über Landes- und Staatsgrenzen hinaus. Die Saalfeldner Deckenmalerei ist zusammen mit der Dekoration von Lauriacum (=Enns) die einzige großflächig erhaltene, restaurierte, figürliche, römische Deckenmalerei Österreichs. Die generelle Seltenheit figürlicher Deckenmalereien nördlich der Alpen unterstreicht den hohen Wert und das absolute Glück, dass in Saalfelden ein solches Stück erhalten ist.

1800 Jahre haben die Malereien im Boden geschlummert.
Jetzt nach gelungener Restaurierung können wir bei der Betrachtung der Mythenbilder einen „Hauch von Pompeji“ in Saalfelden erleben!

Zur offiziellen Website


Impressionen


Museum Schloss Ritzen, Museumsplatz 1, 5760 Saalfelden
Tel: 0043-6582-72759, museum.saalfelden@sbg.at, www.museum-saalfelden.at


Zusätzliche Besonderheiten

Das stolzeste Wahrzeichen des heiligen Leonhard stellt in Leogang bis heute die mächtige Kette dar, die sich um die ganze Kirche spannt. Das seltene Motiv der Kettenumspannung findet sich nur bei Leonhardikirchen, und als einzige Leonhardikirche in der Erzdiözese Salzburg ist nur die unsere mit einer Eisenkette umschlossen.

Als zusätzliche Sehenswürdigkeit unseres Gotteshauses bietet sich das Gemälde „Maria in Erwartung“ (Fraubild um 1700), das vor über 50 Jahren aus Leogang verschwunden ist und 1984 vom Ulmer Brotmuseum zurückgekauft werden konnte.

Vierter Sakralbau in Leogang

Die gegenwärtige Pfarrkirche ist mindestens schon der vierte Sakralbau, der an dieser Stelle in Leogang steht. Man nimmt an, dass dem 1323 erstmals bezeugten Gotteshaus aus Stein ein solches aus Holz vorangegangen ist. 

Der ursprüngliche Patron der Kirche...

...war der heilige Ägydius, seit 1477 scheint jedoch nur mehr der heilige Leonhard, der „bayerische Hergott“, als einziger Kirchenpatron auf.

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