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Themenwanderwege in Saalfelden Leogang

Wandern ist eine Wohltat für Körper, Geist und Seele

Saalfelden Leogang, inmitten Salzburg's Bergwelt gelegen, bietet seinen Gästen eine große Vielfalt an Wandermöglichkeiten. Um diese beliebte Sportart noch attraktiver zu machen, wurden verschiedene Themenwanderwege gestaltet. Dadurch wird das Wandern zu einem noch größeren Vergnügen für die ganze Familie.

Geschichte Erlebnis Weg

Am Geschichte-Erlebnisweg beschäftigen sich Kinder und Eltern mit der Vergangenheit der Pinzgauer Region. 13 teilweise interaktive Stationen laden entlang des Wanderweges zu einer spannenden Zeitreise ein. Die Familien erfahren Interessantes über die Eiszeit, die Römer und weiteren wichtige Epochen. Zusätzlich hält der Geschichte-Erlebnisweg Wissenswertes über die Wirtschaftszweige im heutigen Saalfelden bereit, ebenso über die Landwirtschaftsformen der Region.
 
Dauer ca. 3 Std./ Ausgangspunkt Bahnhof Saalfelden


Themenpark Biberg Natur & Stein

Der 1,8 km lange Themenpark ist das ideale Ausflugsziel für Familien. 13 Informationstationen wird erklärt wie die Natur und ihre Lebewesen das Leben der Menschen beeinflussen. Neben den Informationsstationen, bei denen die Besucher wichtige Fakten und Details erfahren, wurden auch Erlebnisstationen, die die eine oder andere Überraschung für die Kinder bereithalten, errichtet! Aufgrund der geringen Höhendifferenz von nur 70 hm, kann jedermann diesen Rundweg erleben.

Aufstieg ca. 45 Min. | Dauer ca. 50 Min. |
Ausgangspunkt Berggasthof Biberg

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Weg der Stille zur Einsiedelei und Steinalm

Tanken Sie neue Kraft auf dem „Weg der Stille“ über die Einsiedelei, eine der letzten bewohnten Eremitagen Europas. Die Eckpunkte der Wanderung sind die Eremitage auf dem Palfen und die idyllische Steinalm auf 1268 m. Bereits nach 30 Minuten Wanderzeit erreicht man die Einsiedelei, die unterhalb der Höhle an den Felsen gebaut ist. Nach weiteren 50 Minuten Wanderzeit erreicht man schließlich die idyllische Steinalm. Diese Alm bietet einen atemberaubenden Ausblick sowie eine einmalige Lage inmitten des Steinernen Meeres.

Gehzeit ca. 60 Min. / Ausgangspunkt Parkplatz Bürgerau

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Leo's Spielewanderweg

Auf diesem Weg erwarten die Kinder verschiedene Spielstationen wie zB Rutschen, Seilbahn und vieles mehr. Der Weg von der Bergstation über die Asitzmulde auf den Sonnkogel und anschließend über den Großen Asitz, vorbei am Speicherteich und wieder retour zur Bergstation. Hinweis: Dieser Wanderweg ist
speziell für Familien geeignet und ist mit einer Gehzeit von 2 Stunden für jedermann zu bewältigen. Achtung: Nicht für Kinderwagen geeignet!

Gehzeit ca. 2 Stunden / Ausgangspunkt Bergstation Asitz

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Leo's Gang Art

Der 3 km lange Rundwanderweg ist gesäumt von zahlreichen Kunstwerken in denen Bildhauer und Maler sich mit Themen wie Heimat, Natur und Tradition auseinandergesetzt haben. Eingebettet in die Natur, verleihen sie Ihrer Vision und Sichtweise sinnvoll Ausdruck und Form. Jede Skulptur erzählt eine Geschichte, eröffnet neue Blickwinkel und setzt sich mit aktuellen Themen auseinander - berührend
über Kulturen und Generationen hinweg. Infotafeln an den jeweiligen Stationen geben Ihnen genaue Auskunft über den Künstler und seine Idee. Leos Gangart steht für alles außer Stillstand. Er ist Symbol für stetiges Fortkommen, wurde bisher sehr stimmig umgesetzt und wird permanent künstlerisch erweitert. Lassen Sie sich berühren beim Beschreiten dieses spannenden, lebendigen Kunst-Weges!

Gehzeit ca. 1 Stunde | Ausgangspunkt Talstation Leoganger Bergbahnen

Zur Tourenbeschreibung   Alle Details dazu


Saalachtaler Höhenweg

Gemütliche Kammwanderung von der Bergstation der Asitzbahn über den großen Asitz bis zum Biberg (Saalfelden) mit unvergesslichen Ausblicken!

  • Abfahrt mit der Sommerrodelbahn
  • oder Sessellift nach Saalfelden möglich.

Gehzeit ca. 5 Stunden / Ausgangspunkt Bergstation Asitz oder Berggasthof Biberg

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Wanderung zum ewigen Eis

Besonders hervorzuheben ist die sagenumwobene Wanderung zum ewigen Eis. Das Naturdenkmal Birnbachloch zählt zu den großen Mythen der Urlaubsregion und ist ein Familiendomizil für Groß und Klein.

Die Sage erzählt von zwei Burschen, die die geheimnisvollen Gewässer des Birnbachlochs ergründen wollten. Beim Abstieg jedoch vernahmen sie ein dumpfes Rufen mit den Worten „Gründ'st du mi, so schlünd'i di!" Ob es den unterirdischen See nun tatsächlich gibt, bleibt bis zum heutigen
Tage ungeklärt.


Der Birnbachgletscher

Ganz in der Nähe des Birnbachlochs liegt der zweite Teil des Naturdenkmales, der Birnbachgletscher, der mit 1350 Metern Höhe der niedrigste Gletscher Mitteleuropas ist. Den ganzen Winter über donnern hier gewaltige Lawinen herab und bilden so innerhalb der Waldgrenze einen aufgeschütteten Gletscher.

Geschichte zum Birnbachloch

Komm geh ein Stück mit mir

Ruhig beseelt denke ich an die sanften Worte meiner Mutter zurück, die mich einst den sagenumwobenen und geschichtsträchtigen Weg zum Birnbachloch entlang begleiteten.

Es war an einem dieser wunderschönen Frühsommermorgen, an denen der Tau noch kurze Zeit als Zeuge der vergangenen Nacht seine letzten Spuren dem Aufmerksamen zeigte. Die ersten Sonnenstrahlen blinzelten schüchtern durch die Äste der Sträucher. Junge Spatzen wagten ihre ersten Flugversuche und setzten gleich wieder zur Landung im sicheren Geäst an. Fleißige Bienen flogen geschäftig in der gelben Wiese umher, um sich schon wieder auf den nächsten Winter vorzubereiten. Ja, es war eine schöne Zeit.

Georg, komm. Wir gehen ein Stück und ich erzähl dir auf dem Weg ein paar Geschichten.“

Voller Spannung folgte ich meiner Mutter und freute mich schon auf das, was mich erwartete. Wir gingen in die Richtung der Leoganger Steinberge, zum Birnbachloch. Schon kurz nachdem wir gestartet waren, erzählte sie mir etwas über unser Ziel: „Weißt du, der Namensgeber für das Birnbachloch ist das 2634 Meter hohe Birnhorn. Es ist der höchste Gipfel der Leoganger Steinberge und für den imposanten 1400 Meter hohen Steilabfall bekannt. Das sind beinahe 1½ km. Ungefähr gleich weit ist dein Freund Thomas entfernt von uns zu Hause. Jetzt musst du dir nur noch die Länge so vorstellen, als würde sie kerzengerade in die Höhe ragen. Ganz schön hoch, nicht wahr?“ Ich war beeindruckt!

Eis für die Münchner Bierbrauereien

Der Weg führte uns an einem Parkplatz im Ullachtal sowie an schönen Grillplätzen vorbei. Vor allem an Wochenenden und in den Ferien werden diese als Rast- und Essplätze von Familien und kleineren Gruppen genützt. Ich erinnere mich, dass wir meinen 8. Geburtstag hier feierten. Markierungen wiesen uns den weiteren Verlauf unserer Wanderung. Auf einem mühelosen Steig ging es bergan, bis wir nach circa einer halben Stunde Reste einer Holzrutsche entdeckten. „Früher, am Ende des 19. Jahrhunderts, wurde hier Eis abgebaut“, erzählte meine Mutter. „Damals gab es noch keine elektrischen Kühlgeräte. Es war üblich, dass Gastwirte im Winter Eis aus Teichen und Seen schnitten und in sogenannte, Eiskeller für die Kühlung ihrer Getränke einlagerten. Münchner Bierbrauereien holten ihren großen Eisbedarf für ihre Bierkühlungen weitab ihrer Stadt vom Zeller See und auch vom Grießensee. Doch es gab schon damals warme Winter. Die Seen froren nicht immer zu. So begannen die Münchner, Eiswerke am einst niedrigsten Gletscher Mitteleuropas, dem Birnbachgletscher, mit der Eisgewinnung. Das Eis wurde in Blöcken abgebaut und über eine mehrere hundert Meter lange Holzrutschbahn in den Örgenkessel getriftet. Die Reste der Rutsche, die wir hier sehen, sind noch aus dieser Zeit. Vom Örgenkessel aus wurde das Eis mit Pferdefuhrwerken zum Gleisanschluss der Eisenbahn befördert. Eine Zeit lang waren bis zu hundert Arbeiter mit dem Schneiden, der Beförderung und Verladung des Eises beschäftigt. Auch dein Großvater war drei Jahre lang bei den Eisschneidern engagiert.“

Geheimnisvoll und naturdenkmalgeschützt

Das letzte Drittel des Steiges führte durch einen mit Latschenkiefern bewachsenen Hang und meine Mutter war sichtlich erleichtert: „Gut, dass wir heute früh losgegangen sind. Um die Mittagszeit kann es hier nämlich sehr heiß werden.“ Kurz unterhalb des etwas westlich gelegenen Birnbachkees führte uns der auf den letzten Metern anstrengende Weg direkt zum Birnbachloch, das auf 1291 Metern liegt. Das Ziel war erreicht und wir setzten uns gemütlich an den Rand der Quellhöhle. „Wie es sich für eine Höhle gehört, ranken sich auch um das Birnbachloch Legenden und Geschichten“. Meine Mutter klang sehr geheimnisvoll. „Man erzählt sich, dass sich eine warnende Stimme aus der Tiefe erhebt, wenn man sich zu weit in die Höhle vorwagt: ‚Gründst du mi, so schlünd’ i di. Aber du kannst beruhigt sein, denn zum Glück handelt es sich nur um eine Geschichte. Wobei ich schon dazu sagen muss, dass die Höhle bis dato unergründet blieb. Selbst bei niedrigem Wasserstand im Herbst kann man nur ein paar Meter vordringen. In der geräumigen Kammer verschließt ein Siphon, der auf den Nebenaustritt eingespiegelt ist, die Höhle. Er vermittelt den Eindruck eines Sees und Herr Lahnsteiner berichtete einst: ‚Im Inneren des Berges ist ein großer See, der immer Wasser abgibt und nicht ergründbar ist. Im Jahr 1930 kam es zu einem gewaltigen Einsturzbeben, wahrscheinlich ausgelöst durch einen Deckeneinsturz. Die Erschütterungen waren bis zu 50 km Entfernung wahrnehmbar. Augenzeugen erzählten, dass die Quelle damals 14 Tage lang verschmutztes Wasser führte. Es dürfte sich im Inneren tatsächlich ein See und ein größeres Höhlensystem befinden, das vielleicht sogar Verbindung mit der großen Lamprechtsofenloch-Höhle hat. Das Birnbachloch wurde 1988 wegen seiner wissenschaftlichen Bedeutung, Eigenart und Schönheit zum Naturdenkmal erklärt und darf nun nicht mehr betreten werden.“

Ein ungelüftetes Rätsel

Ich kann mich erinnern, dass wir dann noch eine Stunde lang sitzen blieben und ich versuchte ganz angestrengt eine Stimme zu hören. Leider sprach sie nicht zu mir und so traten wir den Rückweg an. Noch lange Zeit nach unserer Wanderung dachte ich an das sagenumwobene Birnbachloch und die unergründete innere Höhle. Wie es da drinnen wohl aussieht?


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